Erdbeeren-Rhabarber-Marmelade (Alexandra T.-S.)

Ergibt ca. 8 Gläser (je 250 ml)

Zutaten:
• 5 Tassen reife Erdbeeren (zerdrückt ergibt das ca. 2½ Tassen)
• 2 Tassen Rhabarber, gehackt
• 2 EL Zitronensaft
• 1 Päckchen Kristall-Pektin
• 450 g Zucker (ca. 4½ Tassen)

Zubereitung:
1. Gläser vorbereiten:
8 Einmachgläser à 250 ml sowie passende Deckel waschen, inspizieren und sterilisieren. Am besten ein paar zusätzliche Gläser vorbereiten – für den Fall der Fälle.
2. Obst vorbereiten:
Erdbeeren waschen, vom Strunk befreien und grob hacken. Rhabarber ebenfalls waschen und in Stücke schneiden.
3. Pürieren:
Die Erdbeeren lagenweise in einem großen Topf zerdrücken. Rhabarber hinzufügen.
(Hinweis: Ich habe alles mit dem Stabmixer grob püriert, sodass noch Fruchtstücke erhalten blieben.)
4. Pektin & Zitrone zugeben:
Pektin und Zitronensaft hinzufügen und gut umrühren.
5. Erhitzen:
Den Herd auf mittlere bis hohe Hitze stellen und die Mischung unter ständigem Rühren erhitzen.
6. Aufkochen:
Sobald die Masse sprudelnd kocht (d.h. auch beim Rühren weiterkocht), den gesamten Zucker auf einmal dazugeben.
7. Noch einmal aufkochen:
Erneut zum sprudelnden Kochen bringen und 1 Minute lang kochen lassen – dabei weiter rühren.
8. Vom Herd nehmen:
Den Topf vom Herd nehmen und weitere 5 Minuten rühren. Entstehenden Schaum mit einem Löffel abschöpfen.
9. Abfüllen:
Die heiße Marmelade vorsichtig in die vorbereiteten Gläser füllen. Glasränder mit einem sauberen Tuch abwischen und mit Deckeln verschließen. Die Deckel fest, aber nicht zu fest zudrehen.
10. Abkühlen lassen:
Die Gläser über Nacht abkühlen lassen. Danach prüfen, ob alle Deckel richtig versiegelt sind. Gläser mit nicht dichtem Deckel im Kühlschrank aufbewahren.

Optional: Einkochen im Wasserbad (für längere Haltbarkeit)

Wenn du deine Marmelade durch Einkochen haltbar machen möchtest:
• Gleich zu Beginn einen großen Einmachtopf mit Gittereinsatz mit Wasser füllen und zum Kochen bringen.
• Nach Schritt 8 die befüllten Gläser vorsichtig in das kochende Wasser setzen (sie müssen mindestens 2,5 cm mit Wasser bedeckt sein).
• 10 Minuten einkochen, ggf. je nach Höhenlage anpassen.
• Herausnehmen, abkühlen lassen und wie oben beschrieben prüfen.

Zwiebel Marmelade (Alexandra T.-S.)

Zutaten:

2 kg Zwiebeln
500 ml Aceto Balsamico
400 g Zucker
8 Lorbeerblätter
4 TL Thymian
1 1/2 Tl Zimt
3 TL schwarzer Pfeffer
4 TL Salz
400 ml Olivenöl

Zubereitung:

Zwiebeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Das Öl in einen großen Topf geben und die Zwiebeln andünsten, aber nicht anbraten. Die trockenen Zutaten hinzufügen und unterrühren. Anschließend mit Aceto Balsamico ablöschen. Man kann auch 400 ml Aceto nehmen und 100 ml Rotwein.
Daraufhin 45 Minuten köcheln lassen und anschließend in Schraubgläser abfüllen. Ggfs. nochmal im Backofen die Gläser erhitzen.

Die Marmelade lässt sich sehr gut auf Brot essen, aber auch auf Fisch und Fleisch.

Aprikosenmarmelade (Judith H.)

Marmelade

Zutaten/Zubereitung:
Aprikosen waschen, entkernen und abwiegen. Dann ab in den Topf damit, dort drinnen pürieren, eine ebenfalls abgewogene Menge geschmacklich passenden Fruchtsaft dazu, den Gelierzucker entsprechend der Anleitung auf der Tüte zugeben und das ganze erhitzen.

Ich hatte hier 800g Früchte, 100g Saft, bei 2:1-Gelierzucker brauchen wir also 450g davon.
Während die Frucht-Saft-Zuckermischung unter Rühren zum sprudelnd kochen gebracht wird, stelle man sich die mit kochendem Wasser ausgespülten Gläser auf einem Geschirrtuch parat, die passenden Deckel direkt daneben.
Wenn die Marmelade 3 min nach Packungsanleitung sprudelnd gekocht hat, schmecke ich sie zum Schluss mit etwas Zimt und einem guten Schuss japanischem Pflaumenwein ab (Amaretto ginge hier aber auch gut) und mache die Gelierprobe. D.h. einen kleinen Kleks Marmelade auf einen Teller geben, ein wenig verteilen, beim abkühlen sollte sie fest werden und nicht mehr den schräg gehaltenen Teller runter laufen.
Alsdann schöpfe man sie mit dem kleinen Halblitermaß aus dem Topf in die Gläser. Die Deckel drauf und jedes Glas sofort umdrehen, dass es auf dem Deckel steht. Nach einigen Minuten wieder umdrehen und abkühlen lassen. Die Deckel sollten jetzt zugezogen haben.
Für mich der ultimative Urlaubs – und Sommergeschmack.