Gefüllte Paprika mit Ofenkartoffeln (Monika D.-L.)

Gefüllte Paprika mit Hackfleisch und Ofenkartoffeln in Tomatensauce

Zutaten (für 4 Personen)
• 4 Paprika (rot, gelb oder grün)
• 600 g gemischtes Hackfleisch
• 2 Zwiebeln, fein gewürfelt
• 4 Knoblauchzehen, fein gehackt
• 2 Eier
• 100 g Paniermehl
• 6 Kartoffeln
• 500 ml passierte Tomaten
• 500 ml Wasser
• 2 EL Senf
• 2 TL Paprikapulver (edelsüß)
• 2 TL Majoran, getrocknet
• Salz & Pfeffer
• frischer Schnittlauch zum Garnieren

Zubereitung
1. Paprika vorbereiten
• Paprika waschen, längs halbieren und entkernen.
2. Hackfleischmasse anrühren
• Hackfleisch mit Zwiebeln, Knoblauch, Eiern, Paniermehl, Senf, Paprikapulver, Majoran, Salz und Pfeffer gründlich vermischen.
• Die Paprikahälften gleichmäßig damit füllen.
3. Kartoffeln und Sauce vorbereiten
• Kartoffeln schälen, vierteln und in eine große ofenfeste Form legen.
• Passierte Tomaten mit Wasser mischen, mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Majoran würzen. Über die Kartoffeln gießen.
4. Alles zusammen backen
• Gefüllte Paprika auf die Kartoffeln setzen.
• Form in den vorgeheizten Ofen (180 °C Ober-/Unterhitze) stellen und ca. 45 Minuten backen, bis die Kartoffeln gar sind und die Paprika leicht Farbe angenommen haben.
5. Anrichten
• Gefüllte Paprika mit den Kartoffeln und reichlich Tomatensauce auf Tellern anrichten.
• Mit frisch geschnittenem Schnittlauch bestreuen und servieren.

Cremige Kartoffelsuppe mit Nordseekrabben (Karsten S.)

Zutaten (für 4 Personen)
• 400 g Nordseekrabbenfleisch (frisch gepult oder fertig gekauft)
• 600 g mehligkochende Kartoffeln
• 1 Bund Suppengemüse (Möhre, Sellerie, Lauch, Petersilienwurzel)
• 1 kleine Zwiebel
• 1 EL Butter oder neutrales Öl
• 1 l Gemüse- oder Geflügelbrühe
• 100 g Mascarpone
• Salz, Pfeffer
• frisch geriebene Muskatnuss
• etwas frische Petersilie oder Schnittlauch zum Garnieren

Zubereitung
1. Gemüse vorbereiten:
• Kartoffeln schälen und würfeln.
• Suppengemüse putzen und ebenfalls klein schneiden.
• Zwiebel fein würfeln.
2. Ansatz kochen:
• In einem Topf die Butter erhitzen, Zwiebel glasig anschwitzen.
• Kartoffeln und Suppengemüse hinzufügen, kurz mitdünsten.
• Mit der Brühe auffüllen und ca. 20 Minuten köcheln, bis alles weich ist.
3. Suppe pürieren:
• Mit dem Stabmixer fein pürieren.
• Mascarpone unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
4. Anrichten:
• Die Nordseekrabben kurz in der heißen, aber nicht mehr kochenden Suppe erwärmen (sonst werden sie zäh).
• Suppe in tiefen Tellern servieren, mit frischen Kräutern bestreuen und sofort genießen.

👉 Dazu passt ein Stück Schwarzbrot oder Baguette.

Lammkarree mit Spinat und Rosmarinkartoffeln (Karsten S.)

Lammkarree mit Spinat und Rosmarinkartoffeln

Zutaten (für 4 Personen)

Für das Lamm:
• 1,2 kg Lammkarree (4 Rippen pro Person, französisch pariert)
• 2 EL Olivenöl
• Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
• 2 Zweige Rosmarin
• 2 Knoblauchzehen, angedrückt

Für die Rosmarinkartoffeln:
• 800 g kleine festkochende Kartoffeln
• 3 EL Olivenöl
• 2 Zweige Rosmarin, grob gehackt
• grobes Meersalz, Pfeffer

Für den Spinat:
• 500 g frischer Blattspinat (alternativ TK, gut abgetropft)
• 1 kleine Schalotte, fein gewürfelt
• 1 EL Butter
• 1 EL Olivenöl
• frisch geriebene Muskatnuss
• Salz, Pfeffer

Zubereitung
1. Lamm vorbereiten:
• Das Lammkarree rundum salzen und pfeffern.
• In einer schweren Eisenpfanne mit Olivenöl, Knoblauch und Rosmarin von allen Seiten kräftig anbraten (ca. 2–3 Min. pro Seite).
• Das Fleisch mit der Pfanne oder auf ein Backblech in den auf 120 °C Umluft vorgeheizten Ofen geben und ca. 25 Minuten garen.
• Herausnehmen, locker in Alufolie wickeln und 8–10 Minuten ruhen lassen.
2. Rosmarinkartoffeln:
• Kartoffeln gründlich waschen, halbieren oder vierteln (je nach Größe).
• Mit Olivenöl, Rosmarin, Salz und Pfeffer mischen, auf ein Backblech geben.
• Bei 200 °C Ober-/Unterhitze ca. 30–35 Minuten goldbraun rösten (kann parallel zum Fleisch im Ofen sein, zeitlich etwas versetzt).
3. Spinat:
• Schalotte in Butter und Olivenöl glasig anschwitzen.
• Den gewaschenen Spinat hinzufügen und unter Rühren zusammenfallen lassen.
• Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen.
4. Anrichten:
• Das Lammkarree in Koteletts schneiden.
• Auf Tellern den Spinat als Bett anrichten, Lammkoteletts darauflegen und mit Rosmarinkartoffeln servieren.
• Wer mag, gibt noch etwas Bratensaft aus der Pfanne darüber.

👉 Dazu passt ein kräftiger Rotwein, z. B. ein Syrah oder ein Bordeaux.

Kartoffel-Hack-Bombe (Karsten S.)

(oven-to-table, für ca. 4–6 Personen)

Zutaten
• 800 g Mett (rohes Schweinehack) oder gemischtes Hack (Schwein/Rind)
• 1 Ei
• 1 mittelgroße Zwiebel, fein gewürfelt
• 3–4 EL Semmelbrösel
• 1–2 TL Senf (optional)
• 1 TL Paprikapulver (edelsüß)
• 1 TL Salz, schwarzer Pfeffer nach Geschmack
• 2–3 EL fein gehackte Petersilie (optional)
• 200–250 g Frühstücks-Bacon (durchgehend Streifen zum Auslegen und Abdecken)
• 1,2–1,5 kg festkochende Kartoffeln
• etwas Öl oder Butter zum Einfetten der Form
• evtl. 1 Knoblauchzehe fein gehackt (optional)

Optional zum Servieren
• Gewürzgurken, Rote-Beete, ein grüner Salat oder Senf

Vorbereitung
1. Ofen vorheizen: 180 °C (Ober-/Unterhitze).
2. Kartoffeln: Schälen (oder gut waschen) und in feine Scheiben schneiden (ca. 2–3 mm). Wer weicheres Ergebnis möchte: Kartoffelscheiben 5–8 Minuten vorkochen / blanchieren und abtropfen lassen — ergibt zartere Textur. (Du hattest Recht: unvorgedämpfte Scheiben bleiben eher bissfest.)
3. Mett vorbereiten: Zwiebel in etwas Öl glasig dünsten und kurz abkühlen lassen (oder roh verwenden, wie du magst). Mett, Ei, Semmelbrösel, Senf, Paprika, Salz, Pfeffer, Petersilie und die abgekühlte Zwiebel in eine Schüssel geben und gut verkneten, bis die Masse bindet. Abschmecken (ein kleines Stück braten zum Probieren ist möglich).

Aufbau & Backen
1. Eine feuerfeste Form leicht einfetten. Die Form komplett mit Bacon-Streifen auslegen, so dass Ränder überstehen (diese später überklappen).
2. Etwa ein Drittel der Mettmasse in die Form geben, flach drücken. Eine Schicht Kartoffelscheiben darauf legen (leicht überlappend).
3. Wiederholen: Mett (zweites Drittel) glatt streichen, Kartoffeln, dann das letzte Drittel Mett und die restlichen Kartoffeln. Wichtig: die letzte Schicht kann Kartoffeln oder Mett sein — du hattest Mett und Kartoffeln abwechselnd; ich schlage zum Abschluss Kartoffeln vor, damit sich der Bacon gut überklappen lässt.
4. Die überstehenden Bacon-Ränder über die Oberseite klappen, so dass die Bombe rundum bedeckt ist.
5. Optional: Die Oberfläche mit etwas Öl bepinseln. Die Form die ersten 30 Minuten abdecken (Backpapier + Alufolie oder Deckel), damit der Bacon nicht verbrennt und die Kartoffeln gut garen.
6. Danach Abdeckung entfernen und weitere ca. 30 Minuten backen, bis Bacon schön gebräunt und knusprig ist und die Kartoffeln durch sind. Gesamte Backzeit ≈ 60 Minuten (je nach Ofen und Kartoffelscheibendicke).
7. Kurz ruhen lassen (10 Minuten), dann vorsichtig aus der Form stürzen oder portionieren.

Sicherheitstipp: Hackfleisch vollständig durchgaren — Kerntemperatur für Schweinehack mind. ~72 °C; wenn du kein Thermometer hast, achte darauf, dass austretender Bratensaft klar ist und kein rosa mehr zeigt.

Reissuppe mit Salami-Chips (Karsten S.)

Zutaten (für 4 Personen)
• 1 Schalotte
• 1 Knoblauchzehe
• 2 EL Olivenöl
• 1 EL Tomatenmark
• 1 Dose (400 g) Tomatenfruchtfleisch
• 800 ml Wasser oder Gemüsebrühe
• ½–1 rote Chili (nach gewünschter Schärfe, alternativ Chiliflocken)
• 150 g Langkornreis oder Rundkornreis
• Salz oder Kräutersalz
• 1–2 EL Zitronensaft
• 80–100 g Salami (in dünnen Scheiben)

Zubereitung
1. Basis ansetzen:
• Schalotte und Knoblauch fein hacken.
• In einem Topf mit Olivenöl glasig anschwitzen.
• Tomatenmark kurz mitrösten.
2. Suppe kochen:
• Chili zugeben, dann Tomatenfruchtfleisch und Wasser (oder Brühe) angießen.
• Aufkochen, den Reis einrühren und ca. 20 Minuten sanft köcheln lassen, bis der Reis gar ist.
• Mit Salz bzw. Kräutersalz und Zitronensaft abschmecken.
3. Salami-Chips zubereiten:
• Salami-Scheiben in einer beschichteten Pfanne ohne Fett knusprig braten, auf Küchenpapier abtropfen lassen.
4. Anrichten:
• Die heiße Reissuppe in Schalen oder tiefe Teller füllen.
• Mit knusprigen Salami-Chips bestreuen und sofort servieren.

👉 Tipp: Wer es mediterraner mag, kann noch frische Kräuter (z. B. Basilikum oder Oregano) über die Suppe geben.

Hesselbach-Kürbis mit Hähnchen und Dip (Karsten S.)

Zutaten (für 4 Personen)

Für den Kürbis:
• 1 mittelgroßer Butternut-Kürbis
• 2 EL Olivenöl
• 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
• ½ TL Chiliflocken
• Salz, schwarzer Pfeffer

Für das Hähnchen:
• 500 g Hähnchenbrustfilet
• 1 Ei
• 3 EL Mehl
• 3 EL Paniermehl oder Panko
• 1 TL Paprikapulver (edelsüß)
• Salz, Pfeffer
• Öl zum Braten

Für den Joghurt-Dip:
• 200 g griechischer Joghurt (10 % Fett)
• 1 TL Zitronensaft
• Salz, Pfeffer
• etwas Ras el Hanout oder Dukkah (zum Bestreuen)

Zubereitung
1. Kürbis vorbereiten:
• Kürbis schälen, halbieren, Kerne entfernen.
• Die Hälften mit der Schnittseite nach unten auf ein Brett legen und im Abstand von 2–3 mm einschneiden, dabei unten nicht ganz durchschneiden (Tipp: Holzstäbchen rechts und links daneben legen, so bleibt ein „Stopper“).
• Mit Olivenöl bepinseln, Knoblauch, Chili, Salz und Pfeffer darüberstreuen.
• Auf ein Backblech setzen und bei 200 °C Ober-/Unterhitze ca. 35–40 Minuten backen, bis er weich und leicht knusprig ist.
2. Hähnchen knusprig braten:
• Hähnchenbrust in Streifen schneiden.
• In Mehl wenden, durch verquirltes Ei ziehen und in Paniermehl/Panko mit Paprika, Salz und Pfeffer wälzen.
• In einer Pfanne in etwas Öl goldbraun braten (ca. 2–3 Min. pro Seite).
3. Dip anrühren:
• Joghurt mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer glatt rühren.
• Mit Ras el Hanout oder Dukkah bestreuen.
4. Anrichten:
• Hasselback-Kürbis auf Teller legen, Hähnchenstreifen daneben platzieren.
• Mit Joghurt-Dip servieren und nach Belieben mit Chili oder Kräutern garnieren.

👉 Dazu passt ein Glas Weißwein (z. B. Riesling oder Sauvignon Blanc) oder ein leichter Rotwein.

Zwiebel Kuchen (Karsten S.)

Zutaten (für 1 Blech oder runde Springform Ø 28 cm)

Für den Hefeteig:
• 500 g Mehl (Typ 405 oder 550)
• 1 Päckchen Trockenhefe (oder 25 g frische Hefe)
• 250 ml lauwarme Milch
• 50 g Butter, geschmolzen
• 1 TL Zucker
• 1 TL Salz

Für den Belag:
• 1 kg Zwiebeln
• 2 EL Butter oder Schmalz
• 200 g durchwachsener Speck (gewürfelt)
• 200 g Schmand oder Crème fraîche
• 3 Eier
• 1 TL Kümmel (ganz oder gemahlen, nach Geschmack)
• Salz, Pfeffer

Zubereitung
1. Hefeteig:
• Mehl in eine Schüssel geben, Hefe, Zucker und lauwarme Milch zufügen, kurz gehen lassen.
• Salz und geschmolzene Butter zugeben, alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
• Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
2. Belag:
• Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden.
• In Butter/Schmalz glasig dünsten (nicht bräunen).
• Speckwürfel kurz mitbraten, dann abkühlen lassen.
• Eier und Schmand verrühren, mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen.
• Die Zwiebel-Speck-Mischung untermischen.
3. Zusammenstellen:
• Teig auf Blech oder in die gefettete Springform ausrollen, einen kleinen Rand formen.
• Zwiebelmasse gleichmäßig darauf verteilen.
4. Backen:
• Im vorgeheizten Ofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze ca. 40–45 Minuten backen, bis der Belag gestockt und leicht gebräunt ist.

Rehrücken mit Rosenkohl und Schupfnudeln (Karsten S.)

Zutaten (für 4 Personen)

Für den Rehrücken:
• 800 g ausgelöster Rehrücken (ohne Knochen)
• Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
• 2 EL Butterschmalz
• 2 EL Butter
• 2 Zweige frischer Thymian

Für die Gewürzmischung:
• 10 Wacholderbeeren
• 1 Lorbeerblatt
• 5 Pimentkörner
• 2 Nelken
• 8 Koriandersamen
• 5 weiße und 5 schwarze Pfefferkörner

Für das Gemüse:
• 500 g Rosenkohl
• 100 g Speckwürfel oder -streifen
• 1 kleine Schalotte
• 1 EL Butter
• Salz, Pfeffer

Für die Schupfnudeln:
• 500 g fertige Schupfnudeln (oder selbstgemacht)
• 2 EL Butter zum Anbraten

Für die Sauce (optional, passt hervorragend):
• 300 ml Wildfond
• 100 ml Rotwein
• 1 EL Preiselbeeren
• 1 TL Speisestärke (in etwas kaltem Wasser gelöst)

Zubereitung
1. Rehrücken vorbereiten:
• Fleisch trocken tupfen, mit Salz und Pfeffer würzen.
• In Butterschmalz von allen Seiten scharf anbraten.
• Auf ein Blech legen und im Ofen bei 100 °C ca. 15–20 Minuten rosa garen (Kerntemperatur 55–58 °C).
• Anschließend 5 Minuten ruhen lassen.
2. Gewürzmischung:
• Gewürze ohne Fett in einer Pfanne anrösten, bis sie duften.
• Im Mörser grob zerstoßen.
• 1 TL davon zusammen mit Butter und Thymian in einer Pfanne erhitzen.
• Den Rehrücken darin kurz nachbraten, so nimmt er das Aroma auf.
3. Rosenkohl:
• Rosenkohl putzen und halbieren.
• In Salzwasser 5 Minuten blanchieren, abgießen.
• Schalotte würfeln, mit Speck in Butter anbraten.
• Rosenkohl dazugeben, goldbraun braten und mit Salz & Pfeffer abschmecken.
4. Schupfnudeln:
• In einer separaten Pfanne die Schupfnudeln in Butter goldbraun braten.
5. Sauce (optional, sehr empfehlenswert):
• Bratensatz vom Fleisch mit Rotwein ablöschen, kurz einkochen.
• Wildfond und Preiselbeeren zugeben, ca. 10 Minuten köcheln lassen.
• Mit Speisestärke leicht binden.
6. Anrichten:
• Rehrücken in Tranchen schneiden.
• Mit Rosenkohl, Schupfnudeln und etwas Sauce auf Tellern anrichten.

👉 Dazu passt ein kräftiger Rotwein wie Spätburgunder oder Shiraz.

Hummer mit Spinat und Safranreis (Karsten S.)

Zutaten (für 2 Personen)

Für den Hummer:
• 1 frischer Hummer (ca. 600–800 g) oder 2 TK-Hummerschwänze
• 1 EL Olivenöl
• 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
• 1 Zweig Thymian
• 30 g Butter
• Salz, schwarzer Pfeffer

Für den Safranreis:
• 150 g Basmatireis
• 1 kleine Schalotte, fein gewürfelt
• 2 EL Olivenöl oder Butter
• 1 Msp. Safranfäden
• 300 ml Gemüse- oder Geflügelbrühe
• 1 kleines Stück Räucherspeck (optional, für den Rauchgeschmack) oder ½ TL geräuchertes Paprikapulver
• Salz

Für den Spinat:
• 300 g frischer Blattspinat
• 1 Schalotte, fein gewürfelt
• 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
• 20 g Butter
• Salz, Muskat

Zubereitung
1. Safranreis:
• Safranfäden in 2 EL heißem Wasser ziehen lassen.
• Schalotte in Olivenöl oder Butter glasig dünsten.
• Reis dazugeben, kurz anschwitzen.
• Mit der Brühe ablöschen, Safranwasser und ggf. Räucherspeck (oder Paprikapulver) hinzufügen.
• Bei niedriger Hitze ca. 15 Minuten garen, bis der Reis weich und locker ist. Warm halten.
2. Spinat:
• Spinat waschen, grobe Stiele entfernen.
• Schalotte und Knoblauch in Butter glasig dünsten.
• Spinat hinzufügen, zusammenfallen lassen, mit Salz und Muskat würzen. Warm halten.
3. Hummer:
• Wenn ein ganzer Hummer verwendet wird: in kochendem Salzwasser 5 Minuten garen, dann halbieren. Scherenfleisch auslösen.
• Bei Hummerschwänzen: längs halbieren.
• In einer Pfanne Olivenöl erhitzen, Knoblauch und Thymian kurz anrösten.
• Hummerfleisch hineingeben, 2–3 Minuten von beiden Seiten anbraten.
• Mit Butter übergießen, leicht salzen und pfeffern.
4. Anrichten:
• Den Safranreis in einem Servierring mittig auf den Teller setzen.
• Hummer dekorativ darauf legen.
• Den Spinat ringsum anrichten.
• Mit etwas Bratbutter aus der Hummerpfanne beträufeln.

✨ Tipp: Wer den Rauchgeschmack intensiver möchte, kann den Reis nach dem Garen kurz mit einer Räucherhaube oder einem Räuchergerät aromatisieren.

Büsumer Krabbensüppchen (Christoph E.)

Büsumer Krabbensüppchen

Zutaten (für 4 Personen)
• 250 g Nordseekrabben (geschält, frisch oder gut gekühlt)
• 40 g Butter
• 1 Schalotte oder kleine Zwiebel, fein gewürfelt
• 1 kleine Möhre, fein gewürfelt
• 1 kleines Stück Knollensellerie (ca. 50 g), fein gewürfelt
• 1 EL Mehl
• 100 ml trockener Weißwein (z. B. Riesling)
• 600 ml Fischfond oder Gemüsebrühe
• 200 ml Sahne
• 1–2 EL Sherry (optional, aber klassisch)
• Salz, weißer Pfeffer
• etwas Zitronensaft
• frischer Dill oder Schnittlauch zum Garnieren

Zubereitung
1. Gemüse anschwitzen
• Butter in einem Topf schmelzen.
• Schalotte, Möhre und Sellerie darin glasig dünsten.
2. Roux herstellen
• Mehl darüberstäuben und unter Rühren anschwitzen, bis es leicht hellgelb ist.
• Mit Weißwein ablöschen und kräftig rühren.
3. Flüssigkeit zugeben
• Fischfond oder Brühe angießen und ca. 15 Minuten leise köcheln lassen.
• Danach pürieren (optional, für besonders feine Konsistenz).
4. Verfeinern
• Sahne zugeben und nochmals kurz aufkochen.
• Mit Salz, weißem Pfeffer, Zitronensaft und etwas Sherry abschmecken.
5. Krabben dazugeben
• Einen Teil der Krabben (ca. 150 g) in die Suppe einrühren und 2–3 Minuten erhitzen (nicht kochen, sonst werden sie zäh).
• Die restlichen Krabben als Garnitur zurückbehalten.
6. Anrichten
• Suppe in vorgewärmte Teller oder Tassen füllen.
• Mit den restlichen Krabben und frischem Dill oder Schnittlauch bestreuen.