Tagliatelle mit Zitronen-Butter-Soße (Karsten S.)

Für 2 Personen

Zutaten

Für die Pasta
• 250 g Tagliatelle (frisch oder trocken)
• 1 Bio-Zitrone (Abrieb + 2–3 EL Saft)
• 80 g Butter
• 150 ml Sahne oder Crème fraîche
• 1 kleine Knoblauchzehe (fein gerieben)
• Salz, Pfeffer
• 1–2 EL gehackte Petersilie
• Optional: 20 ml Weißwein (z. B. Muscadet oder Chablis – perfekt für die Normandie-Stimmung)

Für die Jakobsmuscheln
• 6 große Jakobsmuscheln
• 1–2 EL Butter
• 1 EL neutraler Ölanteil (Raps oder Sonnenblume)
• Salz
• 1 Spritzer Zitrone

Zubereitung

  1. Pasta kochen
    1. Tagliatelle in reichlich Salzwasser al dente kochen.
    2. 50–80 ml vom Pastawasser auffangen.

  1. Zitronen-Butter-Soße
    1. In einer Pfanne 80 g Butter schmelzen lassen, bis sie leicht schäumt.
    2. Knoblauch kurz einrühren (max. 20 Sekunden).
    3. Zitronenabrieb + Zitronensaft zugeben.
    4. Optional: mit einem Schuss Weißwein ablöschen und 1 Minute einkochen lassen.
    5. Sahne oder Crème fraîche einrühren.
    6. Mit Salz & Pfeffer würzen.
    7. Petersilie dazugeben.
    8. Pasta und etwas Pastawasser unterheben, bis eine cremig-glänzende Emulsion entsteht.

  1. Jakobsmuscheln braten

Damit sie so aussehen wie auf deinem Foto:
1. Muscheln mit Küchenpapier sehr trocken tupfen.
2. Eine sehr heiße Pfanne mit Öl erhitzen.
3. Jakobsmuscheln hineinlegen, 30–45 Sekunden nicht bewegen.
4. 1 EL Butter dazugeben und Muscheln wenden.
5. Weitere 30–45 Sekunden braten, dabei die geschmolzene Butter über die Muscheln löffeln.
6. Mit einer Mini-Prise Salz und einem Tropfen Zitronensaft würzen.

Anrichten
• Tagliatelle auf Teller drehen.
• Jakobsmuscheln daraufsetzen.
• Mit etwas Petersilie garnieren.
• Optional: ein paar Tropfen Zitronen-Butter aus der Pfanne darüberträufeln.

Schwarze Spaghetti mit Garnelen und scharfer Tomatensauce (Karsten S.)

Zutaten (für 2 Personen)
• Pasta & Garnelen
• 200 g schwarze Spaghetti (Nero di Seppia)
• 250 g Garnelen, geschält und entdarmt (2–3 Stück mit Schale für die Optik behalten)
• 1 EL Olivenöl
• 1 Knoblauchzehe, in feine Scheiben geschnitten
• Salz, Pfeffer, etwas Zitronensaft
• Scharfe Tomatensauce
• 400 g stückige Tomaten (Dose oder frische, gehackte Tomaten)
• 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
• 2 Knoblauchzehen, gehackt
• 1 rote Chilischote (oder 1 TL Chiliflocken, je nach gewünschter Schärfe)
• 2 EL Olivenöl
• 1 TL Tomatenmark
• 1 Prise Zucker
• Salz & frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
• ½ TL Oregano oder Thymian
• Zum Anrichten
• etwas frische Petersilie oder Basilikum

Zubereitung
1. Pasta kochen
Schwarze Spaghetti in reichlich Salzwasser al dente kochen. Eine Kelle Kochwasser aufbewahren.
2. Tomatensauce ansetzen
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und fein gehackte Chili darin andünsten. Tomatenmark zugeben und kurz anrösten.
Mit den stückigen Tomaten ablöschen, Kräuter hinzufügen, mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.
Sauce bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis sie dicklich wird.
3. Garnelen braten
In einer separaten Pfanne Olivenöl erhitzen. Knoblauchscheiben kurz anrösten, Garnelen dazugeben und von beiden Seiten 1–2 Minuten braten, bis sie rosa sind. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft würzen.
4. Finalisieren
Die Pasta mit der scharfen Tomatensauce vermengen, ggf. etwas Nudelwasser zugeben, damit sie schön sämig wird.
5. Anrichten
Pasta auf Tellern als Nest anrichten, Sauce drumherum verteilen, Garnelen daraufsetzen und mit frischer Petersilie oder Basilikum garnieren.

✨ Tipp:
• Für eine mediterrane Note kannst du noch schwarze Oliven oder Kapern in die Sauce geben.
• Wer es extra scharf mag, nimmt statt Chili frische Peperoncini oder gibt noch einen Schuss Tabasco dazu.

Spaghetti mit Garnelen, Kirschtomaten und Salicorn (Karsten S.)

Zutaten (für 2 Personen)
• 200 g Spaghetti (oder Linguine)
• 200 g Garnelen, geschält und entdarmt (2–3 Stück mit Schale für die Optik behalten)
• 150 g Kirschtomaten, halbiert
• 100 g Salicorn (Queller, Meeresbohne)
• 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
• 1 kleine Schalotte, fein gewürfelt
• 50 ml Weißwein
• 2 EL Olivenöl
• 1 kleines Stück Butter
• Salz & frisch gemahlener Pfeffer
• Chiliflocken (optional, für etwas Schärfe)
• Zitronensaft (nach Geschmack)

Zubereitung
1. Pasta kochen
Spaghetti in reichlich Salzwasser al dente kochen. 1 Kelle Kochwasser aufbewahren.
2. Garnelen anbraten
In einer großen Pfanne Olivenöl erhitzen. Garnelen darin kurz von beiden Seiten anbraten, bis sie rosa sind. Herausnehmen und beiseitestellen.
3. Gemüse sautieren
Schalotte und Knoblauch im Bratfett glasig dünsten. Kirschtomaten hinzufügen und 2–3 Minuten mitbraten. Mit Weißwein ablöschen und etwas einkochen lassen.
4. Salicorn zugeben
Den Queller hinzufügen und kurz mitgaren (nur 1–2 Minuten, damit er knackig bleibt).
5. Pasta vollenden
Die Spaghetti direkt in die Pfanne geben, Butter und etwas Kochwasser zufügen und alles gut durchschwenken. Mit Salz, Pfeffer und ggf. Chili abschmecken.
6. Anrichten
Auf Tellern verteilen, Garnelen daraufsetzen und mit etwas Zitronensaft abrunden.

Cremige Kartoffelsuppe mit Nordseekrabben (Karsten S.)

Zutaten (für 4 Personen)
• 400 g Nordseekrabbenfleisch (frisch gepult oder fertig gekauft)
• 600 g mehligkochende Kartoffeln
• 1 Bund Suppengemüse (Möhre, Sellerie, Lauch, Petersilienwurzel)
• 1 kleine Zwiebel
• 1 EL Butter oder neutrales Öl
• 1 l Gemüse- oder Geflügelbrühe
• 100 g Mascarpone
• Salz, Pfeffer
• frisch geriebene Muskatnuss
• etwas frische Petersilie oder Schnittlauch zum Garnieren

Zubereitung
1. Gemüse vorbereiten:
• Kartoffeln schälen und würfeln.
• Suppengemüse putzen und ebenfalls klein schneiden.
• Zwiebel fein würfeln.
2. Ansatz kochen:
• In einem Topf die Butter erhitzen, Zwiebel glasig anschwitzen.
• Kartoffeln und Suppengemüse hinzufügen, kurz mitdünsten.
• Mit der Brühe auffüllen und ca. 20 Minuten köcheln, bis alles weich ist.
3. Suppe pürieren:
• Mit dem Stabmixer fein pürieren.
• Mascarpone unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
4. Anrichten:
• Die Nordseekrabben kurz in der heißen, aber nicht mehr kochenden Suppe erwärmen (sonst werden sie zäh).
• Suppe in tiefen Tellern servieren, mit frischen Kräutern bestreuen und sofort genießen.

👉 Dazu passt ein Stück Schwarzbrot oder Baguette.

Hummer mit Spinat und Safranreis (Karsten S.)

Zutaten (für 2 Personen)

Für den Hummer:
• 1 frischer Hummer (ca. 600–800 g) oder 2 TK-Hummerschwänze
• 1 EL Olivenöl
• 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
• 1 Zweig Thymian
• 30 g Butter
• Salz, schwarzer Pfeffer

Für den Safranreis:
• 150 g Basmatireis
• 1 kleine Schalotte, fein gewürfelt
• 2 EL Olivenöl oder Butter
• 1 Msp. Safranfäden
• 300 ml Gemüse- oder Geflügelbrühe
• 1 kleines Stück Räucherspeck (optional, für den Rauchgeschmack) oder ½ TL geräuchertes Paprikapulver
• Salz

Für den Spinat:
• 300 g frischer Blattspinat
• 1 Schalotte, fein gewürfelt
• 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
• 20 g Butter
• Salz, Muskat

Zubereitung
1. Safranreis:
• Safranfäden in 2 EL heißem Wasser ziehen lassen.
• Schalotte in Olivenöl oder Butter glasig dünsten.
• Reis dazugeben, kurz anschwitzen.
• Mit der Brühe ablöschen, Safranwasser und ggf. Räucherspeck (oder Paprikapulver) hinzufügen.
• Bei niedriger Hitze ca. 15 Minuten garen, bis der Reis weich und locker ist. Warm halten.
2. Spinat:
• Spinat waschen, grobe Stiele entfernen.
• Schalotte und Knoblauch in Butter glasig dünsten.
• Spinat hinzufügen, zusammenfallen lassen, mit Salz und Muskat würzen. Warm halten.
3. Hummer:
• Wenn ein ganzer Hummer verwendet wird: in kochendem Salzwasser 5 Minuten garen, dann halbieren. Scherenfleisch auslösen.
• Bei Hummerschwänzen: längs halbieren.
• In einer Pfanne Olivenöl erhitzen, Knoblauch und Thymian kurz anrösten.
• Hummerfleisch hineingeben, 2–3 Minuten von beiden Seiten anbraten.
• Mit Butter übergießen, leicht salzen und pfeffern.
4. Anrichten:
• Den Safranreis in einem Servierring mittig auf den Teller setzen.
• Hummer dekorativ darauf legen.
• Den Spinat ringsum anrichten.
• Mit etwas Bratbutter aus der Hummerpfanne beträufeln.

✨ Tipp: Wer den Rauchgeschmack intensiver möchte, kann den Reis nach dem Garen kurz mit einer Räucherhaube oder einem Räuchergerät aromatisieren.

Büsumer Krabbensüppchen (Christoph E.)

Büsumer Krabbensüppchen

Zutaten (für 4 Personen)
• 250 g Nordseekrabben (geschält, frisch oder gut gekühlt)
• 40 g Butter
• 1 Schalotte oder kleine Zwiebel, fein gewürfelt
• 1 kleine Möhre, fein gewürfelt
• 1 kleines Stück Knollensellerie (ca. 50 g), fein gewürfelt
• 1 EL Mehl
• 100 ml trockener Weißwein (z. B. Riesling)
• 600 ml Fischfond oder Gemüsebrühe
• 200 ml Sahne
• 1–2 EL Sherry (optional, aber klassisch)
• Salz, weißer Pfeffer
• etwas Zitronensaft
• frischer Dill oder Schnittlauch zum Garnieren

Zubereitung
1. Gemüse anschwitzen
• Butter in einem Topf schmelzen.
• Schalotte, Möhre und Sellerie darin glasig dünsten.
2. Roux herstellen
• Mehl darüberstäuben und unter Rühren anschwitzen, bis es leicht hellgelb ist.
• Mit Weißwein ablöschen und kräftig rühren.
3. Flüssigkeit zugeben
• Fischfond oder Brühe angießen und ca. 15 Minuten leise köcheln lassen.
• Danach pürieren (optional, für besonders feine Konsistenz).
4. Verfeinern
• Sahne zugeben und nochmals kurz aufkochen.
• Mit Salz, weißem Pfeffer, Zitronensaft und etwas Sherry abschmecken.
5. Krabben dazugeben
• Einen Teil der Krabben (ca. 150 g) in die Suppe einrühren und 2–3 Minuten erhitzen (nicht kochen, sonst werden sie zäh).
• Die restlichen Krabben als Garnitur zurückbehalten.
6. Anrichten
• Suppe in vorgewärmte Teller oder Tassen füllen.
• Mit den restlichen Krabben und frischem Dill oder Schnittlauch bestreuen.

Tour Crevette Tigrée Noire (Reiner G.)

Genießertürmchen mit Black Tiger Garnelen, Ziegenkäse & Kräuterdips

Zutaten (für 2 Personen)

Für die Garnelen
• 6 Black Tiger Garnelen (roh, geschält, entdarmt)
• 2 EL Sojasauce
• 1 TL Sesamöl (optional)
• ½ TL Honig oder brauner Zucker
• 1 kleine Knoblauchzehe, fein gehackt
• 1 Prise Cayennepfeffer

Für die Ziegenkäse-Crème
• 100 g Ziegenfrischkäse
• 1 EL Schnittlauchröllchen
• 1 TL Olivenöl
• Salz, Pfeffer

Für den Salat
• Eine Handvoll gemischte Blattsalate (z. B. Rucola, Feldsalat, Babyspinat)
• Einige dünne Gurkenscheiben

Für die Minze-Koriander-Sauce
• 1 Bund Koriander
• ½ Bund frische Minze
• 2 EL Limettensaft
• 1 EL Olivenöl
• 1 TL Zucker oder Honig
• Salz, Pfeffer

Für die Sweet-Sour-Sauce (schnell)
• 2 EL Reisessig
• 2 EL Zucker
• 2 EL Ketchup oder süße Chilisauce
• 50 ml Wasser
• 1 TL Speisestärke (in wenig kaltem Wasser angerührt)

Zum Anrichten
• Fleur de Sel
• etwas schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung
1. Garnelen marinieren
• Garnelen mit Sojasauce, Sesamöl, Honig, Knoblauch und Cayennepfeffer vermengen.
• 15 Minuten ziehen lassen.
2. Ziegenkäse-Crème
• Ziegenfrischkäse mit Schnittlauch, Olivenöl, Salz und Pfeffer verrühren.
• In einen Spritzbeutel oder kleine Schale füllen.
3. Minze-Koriander-Sauce
• Kräuter grob hacken, mit Limettensaft, Olivenöl, Zucker, Salz und Pfeffer pürieren.
• Bei Bedarf mit etwas Wasser oder Joghurt glattrühren.
4. Sweet-Sour-Sauce
• Essig, Zucker, Ketchup und Wasser aufkochen.
• Mit angerührter Speisestärke binden, leicht abkühlen lassen.
5. Garnelen braten
• In einer heißen Pfanne Garnelen von beiden Seiten je 1–2 Minuten braten, bis sie glasig-rosa sind.
6. Salat vorbereiten
• Blattsalat waschen, trocken schleudern, mit Gurkenscheiben mischen.
7. Anrichten – das „Türmchen“
• Auf einem großen Teller einen Servierring oder ein Glas zum Anrichten nutzen:
• Unten etwas Salat platzieren.
• Darauf eine Schicht Ziegenkäse-Crème.
• Garnelen dekorativ daraufsetzen.
• Ringe vorsichtig abziehen.
• Mit Minze-Koriander-Sauce und Sweet-Sour-Sauce umträufeln.
• Mit Fleur de Sel und schwarzem Pfeffer vollenden.

Asiatische Suppe mit Grießknödeln (Reiner G.)

Zutaten (für 2–3 Personen)
• 1,2 l Wasser (oder leichte Gemüsebrühe)
• 100 g Suppengemüse (Sellerie, Möhre, Petersilienwurzel, Schalotten), fein gewürfelt
• 1 kleine rote Zwiebel, fein geschnitten
• 100 g Champignons, in dünne Scheiben geschnitten
• 6–8 Riesengarnelen (roh, geschält, entdarmt)
• 2 EL Sojasauce
• 50 ml trockener Weißwein
• 1 Msp. Cayennepfeffer (nach Geschmack)
• 1 TL grob geschroteter bunter Pfeffer
• Salz nach Geschmack

Für die Grießknödel
• 250 ml Milch
• 30 g Butter
• 100 g Weichweizengrieß
• 1 Ei
• Salz, Muskat

Zubereitung

  1. Grießknödel vorbereiten
    • Milch mit Butter und etwas Salz aufkochen.
    • Grieß unter Rühren einrieseln lassen, kurz weiterrühren, bis sich der Teig vom Topfboden löst.
    • Etwas abkühlen lassen.
    • Ei und eine Prise Muskat unterrühren.
    • Mit zwei Teelöffeln kleine Knödel abstechen.
  2. Suppe kochen
    • Wasser oder Brühe in einem Topf erhitzen.
    • Fein gewürfeltes Suppengemüse und rote Zwiebel hineingeben, ca. 10 Minuten leicht köcheln lassen.
    • Champignonscheiben dazugeben, weitere 5 Minuten köcheln.
    • Mit Sojasauce, Weißwein, Cayennepfeffer, buntem Pfeffer und Salz abschmecken.
  3. Grießknödel garen
    • Die vorbereiteten Knödel vorsichtig in die leicht köchelnde Suppe geben.
    • Ca. 10 Minuten ziehen lassen, bis sie an die Oberfläche steigen und gar sind.
  4. Garnelen zugeben
    • Riesengarnelen in die Suppe legen und 3–4 Minuten ziehen lassen, bis sie rosa und gar sind.
  5. Servieren
    • Suppe in Schalen anrichten.
    • Mit etwas frischem Koriander oder Frühlingszwiebelringen garnieren (optional).

Tagliatelle Al Tartufo mit Cozze (Reiner G.)

Für 2 Personen

Zutaten:
• 200 g Tagliatelle (alternativ: Spaghetti, Fettuccine etc.)
• 500 g frische Miesmuscheln (Cozze)
• 1–2 EL Gemüsefond
• 50 ml trockener Weißwein
• 1 Basilikumblatt
• 1 Prise Salz
• 2 Eier (Größe M)
• 30–40 g frisch geriebener Parmesan
• 1 EL Butter
• Fleur de Sel, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
• Frischer schwarzer Trüffel (nach Geschmack; alternativ Trüffelöl oder -butter)

Zubereitung:

  1. Muscheln garen
    • Die Miesmuscheln gründlich waschen und bereits geöffnete Muscheln aussortieren.
    • In einem Topf den Gemüsefond, etwas Wasser, Weißwein, ein Basilikumblatt und eine Prise Salz aufkochen.
    • Die Muscheln hinzufügen, Deckel schließen und bei mittlerer Hitze 3–5 Minuten dämpfen, bis sie sich geöffnet haben. Geschlossene Muscheln nach dem Garen aussortieren.
    • Muscheln warm halten. Sud bei Bedarf aufbewahren und durch ein feines Sieb gießen (kann zum Aromatisieren der Sauce verwendet werden).
  2. Pasta kochen
    • Die Tagliatelle in reichlich gesalzenem Wasser al dente kochen. Anschließend abgießen, dabei etwas Kochwasser auffangen.
  3. Parmesan-Ei-Creme vorbereiten
    • Eier mit dem geriebenen Parmesan in einer Schüssel verquirlen, mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen.
  4. Pasta vollenden
    • In einer großen Pfanne die Butter schmelzen.
    • Die abgetropften Tagliatelle in die Pfanne geben und kurz durchschwenken.
    • Pfanne vom Herd nehmen und die Parmesan-Ei-Mischung einrühren, zügig vermengen, sodass eine cremige Sauce entsteht (ähnlich wie bei Carbonara). Falls nötig, mit etwas Pastawasser oder Muschelsud strecken.
  5. Anrichten
    • Die Pasta mit Hilfe eines Servierrings mittig auf Tellern anrichten.
    • Mit gehobeltem Trüffel veredeln.
    • Die gegarten Muscheln dekorativ um die Pasta drapieren.
    • Nach Belieben mit etwas Fleur de Sel und nochmals frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.

Butter chicken mit Reis und Oktopus (Reiner G.)

Butter Chicken mit Reis, Butter-Naan und OktopusZutaten (für 4 Personen)

Für das Butter Chicken:
• 1 ganzes Huhn, ausgelöst (ca. 800–1000 g Fleisch), Karkassen für Sauce verwenden
• 100 g Joghurt
• Saft 1 Limette
• 1 TL Cayennepfeffer
• ½ TL Salz
• 1 TL Kurkuma
• 1 TL Cumin (Kreuzkümmel)
• 2 Knoblauchzehen, fein gehackt oder gepresst
• 1 Stück frischer Ingwer (ca. 3 cm), gerieben
• 2 TL Garam Masala

Für die Sauce:
• 1 Zwiebel, fein gehackt
• 1 Stück Ingwer (ca. 2 cm), fein gehackt
• 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
• 550 g passierte Tomaten
• 100 g Sahne
• 50 g Butter
• 1 TL Honig
• 1 TL Garam Masala
• 1 EL Paprikapulver (edelsüß)
• ½ TL Cayennepfeffer
• Salz, Pfeffer

Gewürze (nach Geschmack):
• Kreuzkümmel (ganz oder gemahlen)
• Korianderpulver
• Kurkuma
• Cumin
• Chilipulver
• Cayennepfeffer
• Bockshornkleesamen (optional, geröstet und gemahlen)
• Garam Masala

Für den Oktopus:
• 250–300 g Oktopusarme, vorgegart oder frisch
• 1 Knoblauchzehe
• 1 EL Butter
• 1 TL Kreuzkümmel
• 1 Prise Salz, Pfeffer
• Saft ½ Limette

Beilagen:
• Basmatireis
• Butter-Naan (fertig gekauft oder selbst gemacht)

Zubereitung

  1. Marinieren des Huhns
    1. Hähnchenfleisch in mundgerechte Stücke schneiden.
    2. Mit Joghurt, Limettensaft, Cayennepfeffer, Salz, Kurkuma, Cumin, Knoblauch, Ingwer und Garam Masala in einer Schüssel vermengen.
    3. Abdecken und mindestens 2 Stunden (besser über Nacht) im Kühlschrank marinieren.
  2. Sauce vorbereiten
    1. Hühnerkarkassen mit etwas Wasser, Salz und ggf. Gewürzen ca. 30 Minuten auskochen, um eine aromatische Brühe zu gewinnen. Brühe durch ein Sieb gießen und beiseitestellen.
    2. In einem Topf Butter zerlassen. Zwiebel, Ingwer und Knoblauch darin glasig dünsten.
    3. Paprikapulver, Cayennepfeffer, Garam Masala und ggf. etwas Korianderpulver hinzugeben – kurz mitrösten.
    4. Passierte Tomaten, 150 ml Hühnerbrühe (alternativ Wasser), Honig und Salz einrühren. 10–15 Minuten leicht köcheln lassen.
    5. Mit Sahne verfeinern und abschmecken.
  3. Huhn braten & in Sauce geben
    1. Hühnerstücke in einer Pfanne mit etwas Butter oder Ghee scharf anbraten.
    2. Danach in die fertige Sauce geben und weitere 10 Minuten sanft köcheln lassen.
  4. Oktopus zubereiten
    1. In einer Pfanne Butter erhitzen, Knoblauch kurz darin anbraten.
    2. Vorgegarte Oktopusarme zugeben, mit Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer würzen.
    3. Kurz braten (2–3 Minuten), mit einem Spritzer Limettensaft ablöschen.
  5. Reis kochen
    • Basmatireis nach Packungsanleitung garen, ggf. mit etwas Kardamom, Nelke oder Zimt aromatisieren.
  6. Butter-Naan
    • Fertig kaufen oder nach Wunsch selbst zubereiten (mit Mehl, Joghurt, Hefe, Salz, Zucker, Wasser, Butter). In der Pfanne oder im Ofen backen.

Serviervorschlag
• Butter Chicken mit Sauce über dem duftenden Basmatireis anrichten.
• Dazu frisch gebackenes Butter-Naan reichen.
• Die Oktopusarme separat dazugeben oder kunstvoll auf dem Gericht anrichten – idealerweise leicht angegrillt oder flambiert für Röstaroma.