Arabischer Reis (Alexandra T.-S.)

Arabischer Reis

Zutaten

  • 300 g Basmati-Reis
  • 1 LWasser oder Brühe
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel (fein gehackt)
  • 2 Knoblauchzehen (gehackt)
  • 1 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
  • 1 TL Zimt (gemahlen)
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Harissa
  • Pfeffer nach Geschmack
  • 10 Datteln
  • 80 g Pinienkerne
  • 10 getrocknete Aprikosen
  • 40 g Frucht/Nussmischung
  • Frische Petersilie (gehackt, zum Garnieren)

Zubereitung

Reis vorbereiten: Den Basmati-Reis in ein Sieb geben und unter fließendem Wasser gründlich abspülen, bis das Wasser klar ist. Dies entfernt überschüssige Stärke und sorgt für lockeren Reis.

Zwiebel und Knoblauch anbraten: In einem großen Topf das Olivenöl erhitzen. Die gehackte Zwiebel darin glasig braten. Den Knoblauch hinzufügen und kurz mitbraten, bis er aromatisch ist.

Gewürze hinzufügen und alles gut vermengen. Die Gewürze kurz anrösten, damit sich die Aromen entfalten.

Die Früchte und Nüsse hinzufügen.

Reis kochen: Den abgetropften Reis in den Topf geben und gut mit den Zwiebeln und Gewürzen vermischen. Das Wasser oder die Brühe hinzufügen und zum Kochen bringen. Dann die Hitze reduzieren, den Deckel auf den Topf setzen und den Reis bei niedriger Hitze ca. 15-20 Minuten garen, bis das Wasser vollständig aufgenommen ist.

Reis auflockern: Den Topf vom Herd nehmen und den Reis mit einer Gabel vorsichtig auflockern. Den Deckel wieder aufsetzen und den Reis noch einige Minuten ruhen lassen.

Servieren: Den Reis auf Tellern anrichten, mit gerösteten Mandeln oder Pinienkernen bestreuen und mit frischer Petersilie garnieren.

    Guten Appetit!

    Risi e bisi (Alexandra T.-S.)

     

    Ursprung

    Risi e bisi heißt wörtlich „Reis und Erbsen“. Das Gericht hat einen königlichen Ursprung: Es wurde als Gabe für den Dogen von Venedig am St.-Markus-Tag, am 25. April, zubereitet. Mit Risi e bisi feiert man die einfachen Geschmacksrichtungen – Reis und Erbsen – sowie die Frühlingszeit. Denn da werden zum ersten Mal grüne Erbsen geerntet.

    Risi e bisi ist weder ein Risotto noch eine Suppe. Dieses Erbsen- und Reisgericht aus dem Veneto ist einfach zuzubereiten. Aber wie bei einem Risotto erfordert es Deine ganze Aufmerksamkeit. Mach also am besten gleich mehr Portionen – dann lohnt sich die Mühe noch mehr. Risi e bisi ist ein leichtes Essen. Es kommt mit sehr wenigen Zutaten aus und hält sich ein paar Tage im Kühlschrank.

    Zutaten:

    • 6 Portionen
    • 500 g Vialone Nano Reis oder Arborio Reis
    • 500 g geschälte frische grüne Erbsen, Schoten beiseite legen
    • 2 weiße, fein gehackte Zwiebeln
    • 60 g Butter
    • 2 l Gemüsebrühe
    • 60 g geriebener Parmigiano Reggiano Käse
    • 5 Esslöffel natives Olivenöl extra
    • 1 EL frisch gehackte Petersilie
    • Salz und Pfeffer zum Würzen

    Zubereitung:

    1. Die Erbsenschoten waschen und in einen Topf mit der Brühe geben. Zum Kochen bringen und 1 Stunde abgedeckt köcheln lassen. Die Schoten in der Brühe mit einem Tauchmixer pürieren, bis sie glatt sind. Die Mischung durch ein Sieb passieren, um zähe Faserstücke zu entfernen. Beiseite stellen.
    2. In einem anderen Topf bei mittlerer Hitze die Hälfte der Butter zerlassen. Zwiebel dazugeben und die Hitze reduzieren, ca. 10–15 Minuten garen, bis sie weich und glasig sind.
    3. Petersilie zugeben und 1–2 Minuten kochen lassen. Dann die Erbsen zusammen mit einem Esslöffel Olivenöl und einer Tasse warmer Brühe dazugeben. Zum Kochen bringen und unter ständigem Rühren ca. 5 Minuten köcheln lassen.
    4. Den Reis zugeben und salzen. Weiter rühren und mehr Brühe hinzufügen, da sie vom Reis aufgenommen wird. Die Zutaten sollten nur knapp von der Brühe überdeckt sein.
    5. Wie oben weitermachen. Mehr Brühe hineingeben, so dass der Reis immer von der Flüssigkeit bedeckt ist. Das Ganze so lange wiederholen bis der Reis al dente ist. Das fertige Gericht sollte eine Konsistenz haben, die ungefähr zwischen einer Suppe und einem Risotto liegt. Den Rest der Butter und des geriebenen Käses noch heiß einrühren. Warm servieren.

    Wissenswertes

    Kennst Du Deinen Reis? Traditionalisten werden wahrscheinlich darauf bestehen, dass der Reis für Risi e Bisi zur Sorte Vialone Nano gehören muss. Im Gegenteil zu Carnaroli oder Arborio (typisch für Risotto) ist Vialone Nano stärkehaltiger und absorbiert mehr Würze aus der Brühe. Das verleiht dem Risi e Bisi eine wunderbar cremige Textur. In Italien gibt es viele Reissorten und alle haben ihren eigenen Platz in der lokalen Küche. Er ist eine beliebte Zutat in Norditalien (z.B. Milanese Risotto). Dort werden einige der besten Reisarten angebaut – die meisten Reisfelder Italiens befinden sich in den Regionen Piemont und Lombardei.

    Das traditionelle Risi e Bisi verkörpert den Frühling. Der Grund sind die frisch geschälten Frühlingserbsen. Wenn einen das Verlangen nach Risi e Bisi auch außerhalb der Erbsensaison überkommt, kann man auch gefrorene Erbsen verwenden. Die können genauso gut sein wie frische Erbsen. Wenn Du Dich für diese Variante entscheidest, kannst Du den Schritt, die Hülsen in der Brühe zu kochen, einfach überspringen.

    Curryhuhn mit Pfirsich (Anja R.)

    Haehnchencurry_360ecc6e87884c23c9b726bc3efb4365_fjt2006010741

    Zutaten:

    – Currymischung, gut den Pfannenboden bedeckt
    – Öl
    – 600 g Hühnerbrust in mundgerechte Stücke geschnitten
    – 1 große Zwiebel gehackt
    – 1-2 Äpfel Boskoop/Bräburn klein geschnitten
    – Ingwer nach Lust und Bedarf
    – 400 g Dosenpfirsiche in Würfel geschnitten und Saft
    – 500 g Kokosmilch
    – 1-6 Knoblauchzehen nach dem Lustprinzip „wink“-Emoticon, gehackt
    – Salz, Pfeffer und wer mag Hühner- oder Gemüsebrühe
    – Beilage Reis

    Zubereitung:

    Curry in der Pfanne erhitzen, bis er duftet (nicht zu heiß werden lassen), dann aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.
    Öl heiß werden lassen und Huhn von allen Seiten ca. 3-4 min anbraten, sofort in eine separate Schüssel füllen, salzen, Tuch drüber zum warm halten, so bleibt das Fleisch saftig.
    Zwiebeln in der geschlossenen Pfanne (event. etwas Öl nach füllen) 2 min glasig werden lassen.
    Äpfel und Ingwer dazu geben.
    Saft von den Pfirsichen dazugeben, gut durch mischen und mit Deckel köcheln lassen bis die Äpfel weich sind.
    Curry unterrühren.
    Kokosmilch und Pfirsich zufügen, 2-3 min aufkochen lassen.
    Knofi zufügen, NICHT mehr kochen, bei kleiner Temperatur ziehen lassen.
    Kurz vor dem servieren Fleisch zufügen, nicht mehr aufkochen, sonst wird das Fleisch trocken.
    Salzen & Pfeffern nach Geschmack.

    Paella (Alexandra S.)

    IMG_5016

    Zutaten:
    Für 8 – 12 Personen

    – 8 Knoblauchzehen
    – 4 Zwiebeln
    – 2 – 3 Paprika
    – 8 mittelgroße Tomaten
    – 200 g Erbsen oder Bohnen
    – 2 Hühnerbrustfilets
    – 1 Schweinefilet
    – 1 Fischfilet
    – 400 g Scampis
    – 5 Tütchen Safran
    – Salz
    – Pfeffer
    – 6 – 7 Beutel Reis
    – Olivenöl

    Zubereitung:
    Knoblauch, Paprika und Zwiebeln würfeln, Fleisch und Fisch in Stücke teilen, Tomaten achteln. Fleisch und Fisch in einer Pfanne anbraten und erstmal zur Seite stellen.
    Nun in einem großen Topf Knoblauch und Zwiebeln in Olivenöl anbraten, Reis hinzufügen und mit Wasser auffüllen bis alles mit Wasser bedeckt ist. Safran dem Wasser jetzt hinzufügen.
    Anschließend erst die Paprika hinzufügen, dabei immer wieder umrühren. Nach 2 – 3 Minuten die Tomaten hinzufügen und dabei darauf achten, dass genügend Wasser im Topf ist, ggfs. Wasser auffüllen und umrühren.
    Jetzt Fleisch hinzufügen und erst am Ende Fisch und Scampis hinzufügen. Nun mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Wasser jetzt auskochen lassen, Achtung: jetzt ist die Gefahr, dass die Paella anbrennt am höchsten.
    Zur Deko lasse ich immer ein paar Paprikastreifen und Scampis übrig und dann wird es hübsch dekoriert. Paellapfannen zum stilechten Servieren gibt es in Camping- und Freizeitmärkten.