Rheinischer Sauerbraten (Markus L.)

  1. Fleisch einlegen:

2,50kg Rinderbraten (z.B. Tafelspitz)
Suppengemüse
2-3 Zwiebeln
1 L Roter Traubensaft, ungezuckert
250ml Rotweinessig
2-3 Lobeerblätter
1 EL Piment
1 EL Wacholderbeeren
1 EL Pfefferkörner

Fleisch vom Fett und Sehnen befreien. Piment, Wacholderbeeren und Pfefferkörner im Mörser zerkleinern. Alle Zutaten in eine Schüssel oder einen großen Plastikbeutel geben und das Fleisch min. 2 Tage, besser 3-4 Tage, durchziehen lassen. In der Schüssel min. 2-3 mal wenden.

  1. Zubereitung:

Komplette Marinade mit Einlage
0,5 L Gemüsebrühe
0,5 L Rinderfond
1-2 EL Gänseschmalz
250g Pumpernickel

Fleisch abtupfen und im Bräter mit dem Gänseschmalz kurz von allen Seiten anbraten. Danach die komplette Marinade, mit Einlage, sowie die Gemüsebrühe und den Rinderfond hinzugeben und kurz alles aufkochen. Danach den Bräter verschliessen und für 1,5 Std. bei 150Grad in den Ofen schieben. Nach 1,5 Std. den Pumpernickel in kleinen Stücken zufügen und den Bräter für weitere 1,5 Std. bei 200Grad in den Ofen geben.

  1. Soße:

kompletten Schmorsaft
Rosinen
Salz und Pfeffer
etwas Honig oder Agavendicksaft
ggf. etwas Kartoffelstärke

Den Braten im Ofen warmhalten und den gesamten Schmorsaft durch ein Sieb geben. Durch den Pumpernickel hat die Soße eine schöne dunkle Färbung und eine gute Konsistenz. Soße in einen Topf geben und aufkochen. Nun nach Belieben mit Salz, Pfeffer und Honig, bzw. Agavendicksaft würzen. Eigentlich ist die Soße schon ziemlich perfekt, aber mit den Zutaten kann man noch etwas feintunen. Wem die Konsistenz noch zu dünn ist, kann etwas Kartoffelstärke mit kalten Wasser aufrühren und zur Soße geben. Aber vorsicht, nicht zuviel 😉! Ich persönlich mag es, wenn die Soße gerade so dickflüssig ist, dass sie schön an den Klößen und dem Fleisch „kleben“ bleibt und nicht wie Wasser auf dem Tellerboden schwimmt. Zum Schluß die Rosinen zufügen und kurz mit aufwärmen.

Wie machen dazu Kartoffelklöße und Apfel-Rotkohl mit Zimt. Als Wein trinken wir gerne einen Rose dazu, aber das macht ja jeder nach seinem Geschmack.

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