Reibekuchen (Jens W.)

Zutaten:

  • 12 große Kartoffeln
  • 3 Zwiebeln
  • 8 EL Mehl
  • 2 Eier
  • Salz und Pfeffer 
  • Öl zum Braten

Zubereitung:

Die geschälten Kartoffeln auf der großen Reibe reiben, mit viel Salz und wenig Pfeffer würzen. Eier und gewürfelte Zwiebeln dazugeben. Mit so viel Mehl bestäuben, dass die Kartoffelmasse bedeckt ist (kann mehr oder weniger als 8 EL sein). Alles ordentlich miteinander verrühren. 

Portionsweise Reibekuchen ausbacken, sie müssen in Öl schwimmen. Danach auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

Orangina-Pfannkuchen (Monika D.-L.)

Heute zum Frühstück Orangina (das französische Pendant zu Fanta) Pfannkuchen mit einen köstlich Nudmeg Gelly von Grenada .

Zutaten:

  • 4 Eier
  • 200 g Mehl
  • 100 ml Milch
  • 100 ml Orangina/Fanta
  • 1 Prise Salz.

Zubereitung:

Alles gut verrühren und in der Pfanne ausbacken.
Nach Herzenslust belegen. Schmecken lassen.

Pizza Hawaii (Monika D.-L.)

Zutaten:

  • 250g Mehl
  • 250g Vollkornweizenmehl
  • 200 ml Wasser
  • 1 Teelöffel Salz
  • 1 Esslöffel Honig
  • 1g Trockenhefe.

Zubereitung:

Alles gut mit der Gabel vermischen und für 6 Stunden in der Küche stehen lassen, dann einmal Dehnen und Falten und zu 2 Kugeln formen, für 48 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Den Teig mit den Händen auseinander ziehen, in die gewünschte Form ziehen.
Mit Tomatensoße, Käse, Kochschinken, Ananas 🍍 und Mozzarella belegen und knusprig backen.

Rinderrouladen (Rainer K.)

Zutaten:

  • 4 Scheiben Rinderroulade (Fleisch aus der Keule)
  • etwas Salz
  • etwas Pfeffer aus der Mühle
  • 1 EL Dijonsenf
  • 4 Scheiben durchwachsener Frühstücksspeck
  • 4 Essiggurken
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 1 Bd. Suppengrün (Lauch, Sellerie, Möhre)
  • 30 g Mehl (Type 405)
  • 50 ml Sonnenblumenöl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 500 ml trockener Rotwein
  • 500 ml Rinderfond (oder Gemüsefond)1 Lorbeerblatt
  • 1 Prise Zucker
  • 40 g kalte Butter
  • Küchengarn

Zubereitung:

Das Fleisch in einem Gefrierbeutel vorsichtig mit dem Fleischklopfer ca. 0,5-1 cm dünn flach klopfen. Die Fleischscheiben auf der Arbeitsfläche auslegen, mit Salz und Pfeffer auf einer Seite würzen. Dieselbe Seite dünn mit dem Senf bestreichen. Je Roulade eine Scheibe Speck auf die mit Senf bestrichene Fleischseite legen. Je Roulade eine Gurke auf ein kurzes Ende der Roulade legen.

Die Rouladen gegebenenfalls an den beiden Längsseiten ein wenig einklappen und der Länge nach, beginnend bei der Gurke, aufrollen. Mit Küchengarn eng zusammenbinden. Die Zwiebeln und das Gemüse (Lauch, Sellerie, Möhre) waschen und putzen bzw. schälen und in ca. 1 x 1 cm große Würfel schneiden.

Die Rouladen von außen mit Salz und Pfeffer würzen, mit Mehl bestäuben und in Sonnenblumenöl in einer hohen Pfanne rundherum auf allen Seiten scharf anbraten. Die Rouladen herausnehmen und beiseitestellen. Für die Sauce das Gemüse (Zwiebeln, Lauch, Sellerie, Möhre) in dem Sonnenblumenöl ca. 2 Minuten anrösten, das Tomatenmark hinzugeben und eine weitere Minute mitrösten.

Nun in 2-3 Etappen den Rotwein zum Gemüse geben (ablöschen) und ihn jeweils sämig einkochen lassen. Die Rouladen hinzugeben und die Pfanne mit dem Fond auffüllen. Die Rouladen sollten bedeckt sein. Das Lorbeerblatt und den Zucker hinzugeben. Mit Deckel ca. 90-120 Minuten sanft köchelnd schmoren lassen

Sind die Rouladen zart, diese aus dem Fond herausnehmen, warmhalten und die Sauce durch ein feines Sieb in einen Topf geben. Die Soße bei mittlerer Hitze auf die gewünschte Konsistenz reduzieren (die Flüssigkeit verdampft und die Sauce wird dickflüssig).

Die kalte Butter einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Bratenschnüre der Rouladen mit einer Schere entfernen und die Rouladen zurück in die Sauce geben. Rouladen und Sauce auf Teller aufteilen und servieren. 

Dumplings (Karsten S.)

Zutaten für 8 Portionen:

  • 450 g Mehl
  • 300 ml warmes Wasser
  • 250 g Hackfleisch
  • Salz
  • 120 g Pak Choi oder Chinakohl
  • 2 EL Sojasauce
  • 10 g Ingwer
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 150 g Karotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • Pfeffer
  • 2 EL Sesamöl

Zubereitung:

Schritt 1
Auf geht’s mit dem Teig. Gebt zuerst euer Mehl in eine Schüssel. Gebt dann nach und nach das warme Wasser hinzu und verrührt es kontinuierlich mit dem Mehl. Benutzt hier keinen Handrührer, sondern lieber eine Gabel. Wenn ein Teig entsteht, fangt direkt an zu kneten, damit der Teig schön elastisch wird. Feuchtet eure Hände etwas an, damit er nicht zu sehr an ihnen kleben bleibt. Lasst den Teig dann 45 Minuten zugedeckt ruhen.

Schritt 2
Währenddessen wascht ihr den Pak Choi und hackt ihn möglichst fein. Salzt ihn und gebt ihn in ein Sieb, damit er Flüssigkeit verliert und sich besser formen lässt.

Schritt 3
Während der Teig geht und der Pak Choi zieht, schält ihr euren Ingwer, die Karotten und den Knoblauch. Reibt sie dann möglichst fein mit einer Küchenreibe in eine Schüssel. Wascht die Frühlingszwiebeln, schüttelt sie trocken und und schneidet sie in feine Ringe. Gebt sie mit in die Schüssel.

Schritt 4
Wenn der Pak Choi fertig gezogen hat, wringt ihn noch mit einem Küchentuch aus und gebt ihn zum Gemüse in die Schüssel. Fügt das Hackfleisch hinzu und würzt jetzt alles mit dem Pfeffer, dem Sesamöl und der Sojasauce. Hier könnt ihr etwas mehr Sojasauce verwenden, falls ihr die Füllung etwas kräftiger mögt.

Schritt 5
Verknetet die Füllung gut, sodass sich alle Zutaten verbinden. Stellt sie dann in den Kühlschrank. Jetzt geht es in die heiße Phase. Holt den Teig aus der Schüssel und rollt ihn sehr dünn aus, es dürfen 2-3 Millimeter sein. Stecht dann mit einem Glas oder Ähnlichem runde Formen aus dem Teig. Diese sollten einen Umfang von 8 cm haben.

Schritt 6
Feuchtet bei den einzelnen Kreisen den Rand mit etwas Wasser an, damit er schön haftet. Gebt etwas Füllung auf den Teig, schlagt eine Seite über die Füllung und faltet nun kleine Laschen auf einer Seite in den Teig und drückt ihn an den unteren Enden der Laschen fest auf die andere Seite. Mit dieser Technik bekommt ihr die typische Jiaozi-Form eurer Dumplings. Alternativ könnt ihr auch einfach, ähnlich wie bei Ravioli, beide Enden zusammendrücken und dann mit einer Gabel ein Muster hineindrücken. Wir finden die erste Version aber um einiges besser.

Schritt 7
Gebt die fertigen Dumplings in euren Dämpfeinsatz oder in eines der charakteristischen Bambuskörbchen, das ihr mit einem Küchentuch auslegt. Bringt dann Wasser zum Kochen und dämpft die Dumplings für gute 8 Minuten.

Döppekooche (Christoph E.)

Zutaten:

  • 2 ½ kg Kartoffeln, vorwiegend festkochende 
  • 4 Zwiebel(n), fein gewürfelt
  • 150 g Speckwürfel 
  • Öl zum Braten 
  • 4 Mettwürstchen, in Scheiben geschnitten
  • 3 Eier
  • Salz und Pfeffer 
  • Muskat 
  • evtl. Kartoffelpüreepulver und etwas Knödelweiß
  • evtl. Haferflocken 
  • 1 Glas Apfelmus, 700 g

Zubereitung:

Kartoffeln waschen, schälen und mit der elektrischen Küchenmaschine in nicht zu feine Streifen raspeln. Dies funktioniert selbstverständlich auch mit einer herkömmlichen Reibe, ist jedoch sehr aufwändig. Anschließend die überschüssige Flüssigkeit aus den Raspeln drücken und eine Prise Knödelweiß zufügen, so wird die Masse nicht braun. 

Die Speck- und Zwiebelwürfel in einem passenden Topf oder Bräter mit etwas Öl anbraten und Farbe nehmen lassen.

Kartoffelmasse noch einmal etwas ausdrücken. Das aufgefangene Wasser wegschütten, aber die abgesetzte Kartoffelstärke in der Schüssel zurück lassen. Jetzt die Eier, Speck, Zwiebeln und Würstchenscheiben dazu geben und alles miteinander verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat ordentlich würzen. Ist die Masse noch zu feucht, diese mit Kartoffelpüreepulver oder Haferflocken etwas abbinden.

Nun die Masse in den Topf oder den Bräter füllen, indem bereits die Zwiebeln und der Speck ausgelassen wurden und im Backofen für knapp zwei Stunden bei 180 °C Ober-/Unterhitze ohne Deckel garen. Bekommt der Kartoffelkuchen zu früh Farbe oder wird zu dunkel, dann mit Deckel zu Ende garen. Sollte kein passender Topf für dieses Gericht vorhanden sein, könnte man alternativ auch eine Kastenform verwenden.

Anrichten: Den Kartoffelkuchen portionsweise auf die Teller geben und heiß mit Apfelmus servieren. 

Fasan (Melanie F.)

Zutaten:

  • 1 Fasan
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Tasse getrocknete Steinpilze
  • 12 kleine Kartoffeln
  • 1 BUND Thymian
  • 500 ml Hühnerbrühe
  • 4 Scheiben Speck
  • 1 BUND Petersilie
  • 2 Lorbeerblätter
  • 4 Wacholderbeeren
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Zutaten in der Küche vorbereiten. Die Kartoffeln waschen und schälen. Fasan unter fließendem, kalten Wasser waschen und trocken gelegt bereitstellen. Die Steinpilze einweichen: Getrocknete Steinpilze in eine Schüssel geben und mit kaltem Wasser bedecken. Den Thymian Bund mit einer Scheibe Speck umwickeln.

Fasan auf dem Schneidebrett oder Teller bereit stellen und verbliebene Federkiele entfernen.

Für diesen Arbeitsschritt hat sich eine Pinzette bewährt. Den Fasan mit der vorbereiteten Thymian Bund füllen. Fasan und Kartoffeln mit Knoblauch und Wacholderbeeren in den Bräter legen. Fasan mit Salz und Pfeffer würzen. Den Fasan mit Speckscheiben umwickeln. Vorbereiteten Fasan im Bräter für 25 Minuten bei 200°C in den Ofen schieben.

Nach Ablauf der 25 Minuten den Backofen öffnen und den Bräter heraus schieben.

Die Steinpilze mit dem Wasser in den Bräter geben. Mit der Brühe ablöschen. Den Fasan wieder in den Ofen schieben und weitere 25-35 Minuten im Backofen garen.

Nach Ablauf der Garzeit mit einer Nadel oder mit dem Braten-Thermometer den Garpunkt vom Fasan an den Keulen prüfen.

Die Brust ist immer vor den Keulen fertig. 72°C bedeutet durchgegart.

Schlemmerfilet (Monika D.-L.)

Gestern gab es selbstgemachte Schlemmerfilet mediterrane Art, vom Mahi Mahi oder auch Goldmakrele genannt.
Fisch 🐟 ist hier günstig und immer frisch.


Zutaten:

  • 600 g Fischfilet,
  • 100 g Butter,
  • 150 g Semmelbrösel,
  • 100 g Parmesankäse,
  • 4 eingelegt getrocknete Tomaten 🍅,
  • 50 g Walnüssen
  • Knoblauch, Chili, Basilikum und den Abrieb einer Zitrone 🍋.

Zubereitung:

Den gewaschen Fisch 🐟 in eine Auflaufform legen und mit Salz und Pfeffer würzen, alle größeren Zutaten klein pürieren und mit der Butter, Käse und Semelbrösel zu einen Teig vermischen, auf dem Fisch 🐟 gleichmäßig verteilen und im Backofen bei 200° Oberhitze Braun backen.
Ich habe noch Pellkartoffeln dazu gemacht und die ausgelaufene Butter vom Fisch 🐟 als Soße verwendet.
Schmecken lassen.

Specklinseneintopf (Alexandra T.-S.)

Zutaten:

  • 500 g Tellerlinsen
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 300 g Bauchspeck
  • 1 Bund Suppengemüse
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 1/2 Tube Tomatenmark
  • 2 TL Paprikapulver
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Bund Petersilie

Zubereitung:

Linsen ohne Salz bissfest garen. Speck würfeln und in der Pfanne auslassen, Zwiebeln, Knoblauch und Gemüse putzen, würfeln und in die Pfanne geben und anbraten.
Jetzt die Tomaten und das Tomatenmark hinzufügen. Gut weiter braten und zum Schluss die Linsen hinzufügen. Die Masse nun würzen. Wer mag, kann auch noch Chili beifügen.
Morgen kommt noch die gerebbelte Petersilie dazu.

Bretonische Galletes (Alexandra T.-S.)

Zutaten:

  • 25 g gesalzene Butter
  • alternativ: Rapsöl
  • 125 g Buchweizenmehl
  • 1 kleines Ei
  • 175 ml laktosefreie Milch
  • 175 ml kaltes Wasser
  • 1 Prise Salz
  • zum Braten: Fett
  • 6 Scheiben roher oder gekochter Schinken
  • 6 Scheiben gereifter Käse, z.B. Gruyère

Zubereitung:

Die Butter bei mittlerer Temperatur schmelzen lassen und einen Moment zum Abkühlen zur Seite stellen.

Nun den Teig herstellen – die Reihenfolge der Arbeitsschritte ist dabei wichtig: Erst das Mehl mit Milch, Ei und Salz zu einem glatten Teig verrühren. Dann unter ständigem Rühren das Wasser zufügen und langsam die abgekühlte Butter einarbeiten. Der Teig sollte dünnflüssig sein. Er muss für mindestens 1 Stunde an einem kühlen Ort ruhen, damit das Buchweizenmehl quellen kann.

Eine beschichtete Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen und dünn mit Ghee oder Kokosfett einpinseln. 1 Kelle Teig in die Pfanne geben und durch Schwenken sofort dünn und gleichmäßig verteilen. Wenn die Ränder anfangen, sich zu lösen, den Pfannkuchen wenden. Je 1 Scheibe Käse und Schinken in die Mitte legen und durch Einklappen der Ränder die Galette zu einem Kuvert falten.

Die fertige Galette auf einen Teller gleiten lassen und im Backofen bei 50 Grad warm halten. Aus dem restlichen Teig wie oben beschrieben weitere Galettes zubereiten (pro Person 3 Stück).