Hesselbach-Kürbis mit Hähnchen und Dip (Karsten S.)

Zutaten (für 4 Personen)

Für den Kürbis:
• 1 mittelgroßer Butternut-Kürbis
• 2 EL Olivenöl
• 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
• ½ TL Chiliflocken
• Salz, schwarzer Pfeffer

Für das Hähnchen:
• 500 g Hähnchenbrustfilet
• 1 Ei
• 3 EL Mehl
• 3 EL Paniermehl oder Panko
• 1 TL Paprikapulver (edelsüß)
• Salz, Pfeffer
• Öl zum Braten

Für den Joghurt-Dip:
• 200 g griechischer Joghurt (10 % Fett)
• 1 TL Zitronensaft
• Salz, Pfeffer
• etwas Ras el Hanout oder Dukkah (zum Bestreuen)

Zubereitung
1. Kürbis vorbereiten:
• Kürbis schälen, halbieren, Kerne entfernen.
• Die Hälften mit der Schnittseite nach unten auf ein Brett legen und im Abstand von 2–3 mm einschneiden, dabei unten nicht ganz durchschneiden (Tipp: Holzstäbchen rechts und links daneben legen, so bleibt ein „Stopper“).
• Mit Olivenöl bepinseln, Knoblauch, Chili, Salz und Pfeffer darüberstreuen.
• Auf ein Backblech setzen und bei 200 °C Ober-/Unterhitze ca. 35–40 Minuten backen, bis er weich und leicht knusprig ist.
2. Hähnchen knusprig braten:
• Hähnchenbrust in Streifen schneiden.
• In Mehl wenden, durch verquirltes Ei ziehen und in Paniermehl/Panko mit Paprika, Salz und Pfeffer wälzen.
• In einer Pfanne in etwas Öl goldbraun braten (ca. 2–3 Min. pro Seite).
3. Dip anrühren:
• Joghurt mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer glatt rühren.
• Mit Ras el Hanout oder Dukkah bestreuen.
4. Anrichten:
• Hasselback-Kürbis auf Teller legen, Hähnchenstreifen daneben platzieren.
• Mit Joghurt-Dip servieren und nach Belieben mit Chili oder Kräutern garnieren.

👉 Dazu passt ein Glas Weißwein (z. B. Riesling oder Sauvignon Blanc) oder ein leichter Rotwein.

Zwiebel Kuchen (Karsten S.)

Zutaten (für 1 Blech oder runde Springform Ø 28 cm)

Für den Hefeteig:
• 500 g Mehl (Typ 405 oder 550)
• 1 Päckchen Trockenhefe (oder 25 g frische Hefe)
• 250 ml lauwarme Milch
• 50 g Butter, geschmolzen
• 1 TL Zucker
• 1 TL Salz

Für den Belag:
• 1 kg Zwiebeln
• 2 EL Butter oder Schmalz
• 200 g durchwachsener Speck (gewürfelt)
• 200 g Schmand oder Crème fraîche
• 3 Eier
• 1 TL Kümmel (ganz oder gemahlen, nach Geschmack)
• Salz, Pfeffer

Zubereitung
1. Hefeteig:
• Mehl in eine Schüssel geben, Hefe, Zucker und lauwarme Milch zufügen, kurz gehen lassen.
• Salz und geschmolzene Butter zugeben, alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
• Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
2. Belag:
• Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden.
• In Butter/Schmalz glasig dünsten (nicht bräunen).
• Speckwürfel kurz mitbraten, dann abkühlen lassen.
• Eier und Schmand verrühren, mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen.
• Die Zwiebel-Speck-Mischung untermischen.
3. Zusammenstellen:
• Teig auf Blech oder in die gefettete Springform ausrollen, einen kleinen Rand formen.
• Zwiebelmasse gleichmäßig darauf verteilen.
4. Backen:
• Im vorgeheizten Ofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze ca. 40–45 Minuten backen, bis der Belag gestockt und leicht gebräunt ist.

Rehrücken mit Rosenkohl und Schupfnudeln (Karsten S.)

Zutaten (für 4 Personen)

Für den Rehrücken:
• 800 g ausgelöster Rehrücken (ohne Knochen)
• Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
• 2 EL Butterschmalz
• 2 EL Butter
• 2 Zweige frischer Thymian

Für die Gewürzmischung:
• 10 Wacholderbeeren
• 1 Lorbeerblatt
• 5 Pimentkörner
• 2 Nelken
• 8 Koriandersamen
• 5 weiße und 5 schwarze Pfefferkörner

Für das Gemüse:
• 500 g Rosenkohl
• 100 g Speckwürfel oder -streifen
• 1 kleine Schalotte
• 1 EL Butter
• Salz, Pfeffer

Für die Schupfnudeln:
• 500 g fertige Schupfnudeln (oder selbstgemacht)
• 2 EL Butter zum Anbraten

Für die Sauce (optional, passt hervorragend):
• 300 ml Wildfond
• 100 ml Rotwein
• 1 EL Preiselbeeren
• 1 TL Speisestärke (in etwas kaltem Wasser gelöst)

Zubereitung
1. Rehrücken vorbereiten:
• Fleisch trocken tupfen, mit Salz und Pfeffer würzen.
• In Butterschmalz von allen Seiten scharf anbraten.
• Auf ein Blech legen und im Ofen bei 100 °C ca. 15–20 Minuten rosa garen (Kerntemperatur 55–58 °C).
• Anschließend 5 Minuten ruhen lassen.
2. Gewürzmischung:
• Gewürze ohne Fett in einer Pfanne anrösten, bis sie duften.
• Im Mörser grob zerstoßen.
• 1 TL davon zusammen mit Butter und Thymian in einer Pfanne erhitzen.
• Den Rehrücken darin kurz nachbraten, so nimmt er das Aroma auf.
3. Rosenkohl:
• Rosenkohl putzen und halbieren.
• In Salzwasser 5 Minuten blanchieren, abgießen.
• Schalotte würfeln, mit Speck in Butter anbraten.
• Rosenkohl dazugeben, goldbraun braten und mit Salz & Pfeffer abschmecken.
4. Schupfnudeln:
• In einer separaten Pfanne die Schupfnudeln in Butter goldbraun braten.
5. Sauce (optional, sehr empfehlenswert):
• Bratensatz vom Fleisch mit Rotwein ablöschen, kurz einkochen.
• Wildfond und Preiselbeeren zugeben, ca. 10 Minuten köcheln lassen.
• Mit Speisestärke leicht binden.
6. Anrichten:
• Rehrücken in Tranchen schneiden.
• Mit Rosenkohl, Schupfnudeln und etwas Sauce auf Tellern anrichten.

👉 Dazu passt ein kräftiger Rotwein wie Spätburgunder oder Shiraz.

Hummer mit Spinat und Safranreis (Karsten S.)

Zutaten (für 2 Personen)

Für den Hummer:
• 1 frischer Hummer (ca. 600–800 g) oder 2 TK-Hummerschwänze
• 1 EL Olivenöl
• 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
• 1 Zweig Thymian
• 30 g Butter
• Salz, schwarzer Pfeffer

Für den Safranreis:
• 150 g Basmatireis
• 1 kleine Schalotte, fein gewürfelt
• 2 EL Olivenöl oder Butter
• 1 Msp. Safranfäden
• 300 ml Gemüse- oder Geflügelbrühe
• 1 kleines Stück Räucherspeck (optional, für den Rauchgeschmack) oder ½ TL geräuchertes Paprikapulver
• Salz

Für den Spinat:
• 300 g frischer Blattspinat
• 1 Schalotte, fein gewürfelt
• 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
• 20 g Butter
• Salz, Muskat

Zubereitung
1. Safranreis:
• Safranfäden in 2 EL heißem Wasser ziehen lassen.
• Schalotte in Olivenöl oder Butter glasig dünsten.
• Reis dazugeben, kurz anschwitzen.
• Mit der Brühe ablöschen, Safranwasser und ggf. Räucherspeck (oder Paprikapulver) hinzufügen.
• Bei niedriger Hitze ca. 15 Minuten garen, bis der Reis weich und locker ist. Warm halten.
2. Spinat:
• Spinat waschen, grobe Stiele entfernen.
• Schalotte und Knoblauch in Butter glasig dünsten.
• Spinat hinzufügen, zusammenfallen lassen, mit Salz und Muskat würzen. Warm halten.
3. Hummer:
• Wenn ein ganzer Hummer verwendet wird: in kochendem Salzwasser 5 Minuten garen, dann halbieren. Scherenfleisch auslösen.
• Bei Hummerschwänzen: längs halbieren.
• In einer Pfanne Olivenöl erhitzen, Knoblauch und Thymian kurz anrösten.
• Hummerfleisch hineingeben, 2–3 Minuten von beiden Seiten anbraten.
• Mit Butter übergießen, leicht salzen und pfeffern.
4. Anrichten:
• Den Safranreis in einem Servierring mittig auf den Teller setzen.
• Hummer dekorativ darauf legen.
• Den Spinat ringsum anrichten.
• Mit etwas Bratbutter aus der Hummerpfanne beträufeln.

✨ Tipp: Wer den Rauchgeschmack intensiver möchte, kann den Reis nach dem Garen kurz mit einer Räucherhaube oder einem Räuchergerät aromatisieren.

Büsumer Krabbensüppchen (Christoph E.)

Büsumer Krabbensüppchen

Zutaten (für 4 Personen)
• 250 g Nordseekrabben (geschält, frisch oder gut gekühlt)
• 40 g Butter
• 1 Schalotte oder kleine Zwiebel, fein gewürfelt
• 1 kleine Möhre, fein gewürfelt
• 1 kleines Stück Knollensellerie (ca. 50 g), fein gewürfelt
• 1 EL Mehl
• 100 ml trockener Weißwein (z. B. Riesling)
• 600 ml Fischfond oder Gemüsebrühe
• 200 ml Sahne
• 1–2 EL Sherry (optional, aber klassisch)
• Salz, weißer Pfeffer
• etwas Zitronensaft
• frischer Dill oder Schnittlauch zum Garnieren

Zubereitung
1. Gemüse anschwitzen
• Butter in einem Topf schmelzen.
• Schalotte, Möhre und Sellerie darin glasig dünsten.
2. Roux herstellen
• Mehl darüberstäuben und unter Rühren anschwitzen, bis es leicht hellgelb ist.
• Mit Weißwein ablöschen und kräftig rühren.
3. Flüssigkeit zugeben
• Fischfond oder Brühe angießen und ca. 15 Minuten leise köcheln lassen.
• Danach pürieren (optional, für besonders feine Konsistenz).
4. Verfeinern
• Sahne zugeben und nochmals kurz aufkochen.
• Mit Salz, weißem Pfeffer, Zitronensaft und etwas Sherry abschmecken.
5. Krabben dazugeben
• Einen Teil der Krabben (ca. 150 g) in die Suppe einrühren und 2–3 Minuten erhitzen (nicht kochen, sonst werden sie zäh).
• Die restlichen Krabben als Garnitur zurückbehalten.
6. Anrichten
• Suppe in vorgewärmte Teller oder Tassen füllen.
• Mit den restlichen Krabben und frischem Dill oder Schnittlauch bestreuen.

Ganze Dorade aus dem Ofen mit Bratkartoffeln (Karsten S.)

Ganze Dorade aus dem Ofen mit Bratkartoffeln

Dazu ein Glas Riesling

Zutaten (für 2 Personen)

Für die Dorade:
• 2 ganze Doraden (küchenfertig, jeweils ca. 400–500 g)
• 2 Bio-Zitronen
• 2 Zweige Rosmarin
• 2 Zweige Thymian
• 2 Knoblauchzehen
• 4 EL Olivenöl
• Salz, frisch gemahlener Pfeffer

Für die Bratkartoffeln:
• 500 g festkochende Kartoffeln (am besten vom Vortag, gekocht und ausgekühlt)
• 2 EL Butterschmalz oder Öl
• 1 kleine rote Zwiebel, fein gewürfelt
• 1 EL frische Petersilie, gehackt
• Salz, Pfeffer

Zubereitung
1. Doraden vorbereiten
• Doraden unter kaltem Wasser abspülen und mit Küchenpapier trocken tupfen.
• Innen und außen salzen und pfeffern.
• Je 1–2 Zitronenscheiben, 1 Knoblauchzehe (halbiert) und je einen Zweig Rosmarin & Thymian in den Bauch legen.
• Außen mit Olivenöl einreiben.
2. Backen
• Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
• Die Fische in eine leicht geölte Auflaufform oder auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
• Mit etwas Olivenöl beträufeln.
• 25–30 Minuten backen (je nach Größe), bis das Fleisch sich leicht von den Gräten löst.
3. Bratkartoffeln
• Kartoffeln in Scheiben schneiden.
• In einer großen Pfanne Butterschmalz erhitzen und die Kartoffelscheiben goldbraun und knusprig braten.
• Zwiebelwürfel in den letzten 5 Minuten mitbraten.
• Mit Salz, Pfeffer und frischer Petersilie würzen.
4. Servieren
• Dorade im Ganzen auf Teller geben, mit etwas Zitronensaft beträufeln.
• Bratkartoffeln daneben anrichten.
• Ein gut gekühlter Riesling passt hervorragend dazu.

Flammkuchen mit roten Zwiebeln und Pfifferlingen (Melanie F.)

Flammkuchen mit roten Zwiebeln und frischen Pfifferlingen

Ein herbstlicher Genuss

Zutaten (für 2 Personen)

Für den Teig:
• 200 g Weizenmehl (Type 405 oder 550)
• 2 EL Olivenöl
• 120 ml Wasser (lauwarm)
• ½ TL Salz

Für den Belag:
• 150 g Crème fraîche (oder Schmand)
• 1 kleine Knoblauchzehe, fein gehackt (optional)
• Salz, Pfeffer
• 2 rote Zwiebeln, in feine Ringe geschnitten
• 200 g frische Pfifferlinge
• 1 EL Butter oder Olivenöl
• ein paar Zweige frischer Thymian
• nach Wunsch: etwas frisch geriebener Parmesan oder Bergkäse

Zubereitung
1. Teig herstellen
• Mehl, Salz, Wasser und Öl zu einem glatten Teig verkneten.
• 15 Minuten ruhen lassen.
• Dann sehr dünn auf Backpapier ausrollen (rechteckig oder rund).
2. Pfifferlinge vorbereiten
• Pilze vorsichtig mit einem Pinsel oder Küchenpapier säubern (nicht in Wasser waschen).
• In einer Pfanne mit Butter oder Öl kurz kräftig anbraten, salzen und pfeffern.
• Beiseite stellen.
3. Belag anrühren
• Crème fraîche mit Knoblauch, Salz und Pfeffer glatt rühren.
• Gleichmäßig auf den ausgerollten Teig streichen.
4. Flammkuchen belegen
• Mit roten Zwiebelringen bestreuen.
• Pfifferlinge locker darüber verteilen (oder – wie du es beschrieben hast – nur einen Teil vor dem Backen und den Rest frisch nach dem Backen auflegen).
• Mit Thymian und ggf. etwas Käse bestreuen.
5. Backen
• Im vorgeheizten Ofen bei 250 °C Ober-/Unterhitze (oder so heiß wie möglich) 8–12 Minuten backen, bis der Teigrand knusprig ist.
6. Servieren
• Sofort heiß genießen – am besten mit einem Glas Weißwein oder Apfelmost.

Camembert-Tarte (Reiner G.)

Ein Rezept aus der Bretagne

Zutaten

Für den Teig
• 180 g Weizenmehl (Type 405)
• 1 Prise Salz (ideal: Fleur de Sel aus Guérande)
• 100 g Butter (kalt, in Stücken)
• 1 TL Olivenöl
• 2–3 EL kaltes Wasser (nach Bedarf)

Für die Füllung
• 150–350 g Camembert (je nach gewünschter Intensität), in Scheiben geschnitten
• 20 g Weizenmehl
• 200 ml Milch
• 100 g Sahne oder naturbelassener Joghurt
• 4 Eier
• 1 EL Calvados (oder ein anderer Apfelbrand)
• Salz
• frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
• frisch geriebene Muskatnuss

Zubereitung
1. Teig herstellen
• Mehl mit Salz mischen.
• Butter in Stücken und Olivenöl zugeben, mit den Fingerspitzen verreiben.
• So viel kaltes Wasser zugeben, dass ein glatter, nicht zu feuchter Teig entsteht.
• Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
2. Backform vorbereiten
• Eine Tarteform (Ø 24–26 cm) einfetten.
• Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und in die Form legen.
• Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen.
3. Füllung vorbereiten
• Camembert in Scheiben schneiden und gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen.
• In einer Schüssel Mehl, Milch, Sahne (oder Joghurt), Eier, Calvados, Salz, Pfeffer und Muskatnuss gründlich verquirlen.
• Die Mischung über den Camembert gießen.
4. Backen
• Den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
• Die Tarte ca. 30 Minuten goldbraun backen.
5. Servieren
• Heiß mit einem frischen Baguette und einem kühlen Glas Weißwein servieren.
• Nach Belieben mit Basilikum garnieren.

Toffee-Haferflocken-Riegel (Julia Z.)

Ca. 10–12 Stück

Zutaten

Für die Haferflocken-Basis
• 200 g zarte Haferflocken
• 150 g Datteln, fein gehackt (oder Soft-Datteln)
• 75 g Butter
• 100 g brauner Zucker
• 3 EL flüssiger Honig (oder heller Zuckerrübensirup)
• ½ TL Natron
• 75 ml kochendes Wasser

Für die Toffee-Schicht
• 50 g Butter
• 50 g brauner Zucker
• 2 EL Schlagsahne
• 1 Prise Meersalz (optional)

Zubereitung
1. Backofen vorbereiten:
Auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Eine quadratische Backform (20 × 20 cm) mit Backpapier auslegen.
2. Datteln einweichen:
Datteln mit Natron in eine Schüssel geben. Mit dem kochenden Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen, dann mit einer Gabel grob zerdrücken.
3. Basis zubereiten:
Butter, braunen Zucker und Honig in einem kleinen Topf bei schwacher Hitze schmelzen lassen. Dattelmasse zugeben und gut verrühren.
Haferflocken einrühren, bis alles gleichmäßig vermischt ist.
In die vorbereitete Form geben, fest andrücken und 20–25 Minuten backen, bis die Masse goldbraun ist.
4. Toffee kochen:
Butter, Zucker und Sahne in einem Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Unter Rühren aufkochen lassen und ca. 3 Minuten köcheln, bis die Masse dicklicher wird.
5. Fertigstellen:
Die Toffee-Masse auf die abgekühlten Haferflocken-Riegel streichen. Nach Wunsch mit Meersalz bestreuen.
6. Kühlen und schneiden:
Im Kühlschrank vollständig auskühlen lassen, dann in Riegel schneiden.

Lebkuchen-Birnen Kuchen ((Kevin D.)

Ein saftig-würziger Kastenkuchen mit ganzen pochierten Birnen – beim Anschneiden entsteht ein wunderschöner Effekt.

Zutaten

Für die pochierten Birnen
• Schale und Saft von 1 Bio-Orange
• Schale von 1 Bio-Zitrone
• 500 ml Wasser
• 1 Zimtstange
• 200 g Zucker
• 6 Nelken
• 3 Birnen (z. B. Abate oder Conférence, mit Stiel)

Für den Teig
• 90 g brauner Zucker
• 90 g Butter
• 90 g heller Zuckerrübensirup (oder Honig, notfalls Rübenkraut, aber dann etwas kräftiger im Geschmack)
• 2 TL Ingwerpaste (oder frisch geriebener Ingwer nach Geschmack)
• 100 ml Milch
• 125 g Weizenmehl (Type 405)
• 1 TL gemahlener Ingwer
• ½ TL Spekulatiusgewürz (als Ersatz für „mixed spice“; alternativ Lebkuchengewürz)
• ¾ TL Natron (oder Backpulver, dann 1 TL)
• 1 Ei (Größe M)
• etwas Mehl zum Bestäuben der Birnen

Zubereitung
1. Birnen pochieren:
• Orangenschale, Zitronenschale, Orangensaft, Zimt, Zucker, Wasser und Nelken in einen Topf geben, aufkochen und rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
• Birnen schälen, dabei den Stiel dranlassen. Vorsichtig in den Sud geben und bei kleiner Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen.
• Herausnehmen und auf Küchenpapier komplett abkühlen lassen.
2. Backofen vorheizen:
Auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft). Eine kleine Kastenform (ca. 20 × 10 cm, entspricht 1 lb) mit Backpapier auslegen.
3. Teig herstellen:
• Zucker, Butter, Sirup und Ingwer in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze schmelzen, bis sich alles verbunden hat. 5 Minuten abkühlen lassen.
• Milch und Ei einrühren.
• In einer Schüssel Mehl, Ingwer, Spekulatiusgewürz und Natron mischen. Flüssige Masse hineingießen und zu einem glatten Teig verrühren.
4. Kuchen füllen:
• Birnen leicht mit Mehl bestäuben. Falls sie zu rund sind, den Boden etwas begradigen, damit sie in der Form stabil stehen.
• Birnen in die vorbereitete Form stellen und den Teig rundherum einfüllen.
5. Backen:
• Ca. 30–35 Minuten backen, bis ein Holzstäbchen sauber herauskommt.
• 5 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig herausnehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.