Stachelbeer-Baiser-Torte (Jutta S.)

Zutaten:

Für den Rührteig:

  • 100 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 125 g Dinkelmehl Typ 630
  • 2 TL Backpulver
  • 4 Eigelb

Für das Baiser:

  • 4 Eiweiß
  • 200 g Zucker
  • 100 g gehobelte Mandeln

Für die Füllung::

  • 2 Gläser Stachelbeeren
  • 2 Pck. Tortenguss
  • 1 EL Zucker
  • 400 ml Schlagsahne
  • 1 EL Zucker
  • 2 Pck. Sahnesteif

Zubereitung:

Die Stachelbeeren auf einem Sieb gut abtropfen lassen und den Saft dabei auffangen. Der wird noch benötigt.

Eine Springform mit 26 cm Durchmesser am Boden mit Backpapier auslegen und am Rand leicht fetten.

Den Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Eier trennen. Für den Rührteig alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut verrühren. Die Hälfte des Teiges in einer Springform verteilen.

Für das Baiser das Eiweiß steifschlagen. Dabei den Zucker nach und nach einrieseln lassen. Etwas weniger als die Hälfte des Baisers auf dem Boden in der Springform verteilen. Das muss auch gar nicht akkurat glatt sein. Die Hälfte der gehobelten Mandeln auf dem Baiser verteilen.

Im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene 25 bis 30 Minuten lang backen bis das Baiser leicht Farbe bekommen hat. Den Boden aus der Form nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.  Wenn die Form abgekühlt ist (kaltes Wasser hilft da prima) mit der zweiten Hälfte der Zutaten auf die gleiche Art einen zweiten Boden backen: Rührteig, Baiser und Mandeln. Die Baiserschicht beim zweiten (später oberen) Boden darf gerne etwas dicker sein. Den ersten Boden auf eine Tortenplatte geben und einen Ring darum stellen.

Den Tortenguss nach Packungsangaben zubereiten, allerdings mit nur 400 ml Stachelbeersaft und deshalb auch nur  1 EL Zucker. Wenn der Saft nicht ausreicht, einfach mit Wasser auffüllen bis zu 400 ml. Die gut abgetropften Beeren zum aufgekochten Tortenguss geben und vermischen. Etwas abkühlen lassen und dann auf den Tortenboden verteilen.

Das Sahnesteif mit dem 1 EL Zucker vermischen. Die Sahne anschlagen. Wenn sie schon etwas dicklich ist, das Sahnesteif-Zucker-Gemisch einrieseln lassen und zu Ende aufschlagen, bis die Sahne steif ist. Die Sahne auf der Stachelbeerfüllung verteilen.

Den zweiten Boden schon in entsprechende Stücke schneiden und so auf der Sahne verteilen. 

Bis zum Servieren mindestens 2 Stunden im Kühlschrank durchkühlen lassen. Das geht auch prima über Nacht.

Karibik Döner mit Aioli (Monika D.-L.)

Zutaten für das Brot:

  • 500 g Mehl,
  • 250 ml Wasser
  • 3 Gramm getrockneten Hefe,
  • 1 Teelöffel Zucker und Salz,
  • 2 Esslöffel Öl

Zubereitung:


Alles außer das Öl in eine Schüssel geben und solange verrühren bis sich alle Zutaten gut verbunden haben, den Teig mit dem Öl verkneten und in einen Luftdichten Behälter über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag runde Laibchen formen und 30 Minuten ruhen lassen dann mit etwas Öl in der Pfanne bei geschlossenen Deckel 3 Minuten von jeder Seite braten.

Zutaten für die Aioli:

  • 100 ml Milch
  • 1 Teelöffel Senf
  • 3 Knoblauchzehen
    Alles in eine hohen Behälter geben und mit einen Zauberstab pürieren dann 150 ml Öl hinzufügen und den Zauberstab langsam noch oben ziehen, mit Salz und 50g Joghurt vermischen.

Zutaten für die Füllung:

  • 2 Zwiebeln
  • Paprikapulver
  • 2 Tomaten
  • 1 kleine Gurke
  • Hähnchenfleisch
  • 1 Prise Zucker

Zubereitung:

Zwiebeln einfach in der Pfanne mit Butter, Paprikapulver und einer Prise Zucker braten.
Das Hähnchen war schon fertig.
Tomaten und Gurke klein schneiden und das warme Brot mit allem belegen.

Cozze pomodoro (Reiner G.)

Zutaten:

  • 30 g Butter
  • Olivenöl
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/8 l Weißwein
  • 500 g Miesmuscheln
  • 4 Tomaten
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1/2 TL Oregano
  • 1/2 TL Basilikum
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • Schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

Olivenöl und 30 g Butter in einem Topf erhitzen. Würfel von 2 Schalotten – und 2 gwürfelte Knoblauchzehen hinzugeben und ca. 2-3 Minuten andünsten. Mit 1/8 l Weißwein ablöschen, kurz einköcheln lassen und die Tomaten sowie das Lorbeerblatt dazugeben. Mit Salz, 1/2 TL Oregano und 1/2 TL Basilikum und schwarzem Pfeffer aus dem Mörser abschmecken und in 5 Minuten zu einer Soße kochen. (..ohne Lorbeerblatt tut das dem Traum von Muschelsauce keinen Abbruch.) …Thymian und Rosmarin an Stelle von Oregano und Basilikum schicken uns über das Mittelmeer nach Frankreich

Muscheln in Gemüse-Brühe und dem Rest Meerwasser aus den Muscheln zugeben, aufkochen, für 2 – 3 Minuten köcheln. Kosten, bei Bedarf mit noch etwas Salz abschmecken. Knoblauchbaguette oder schlicht Toast dazu reichen. Einen schönen Weißwein nicht zu vergessen.

Chicken Teriyaki (Reiner G.)


Zutaten:

  • 120g Frühlingszwiebeln
  • 150 g Basmatireis
  • 3 TL Rohrzucker
  • 600 g Hähnchenbrustfilet
  • 25 g Ingwer (frisch)
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 Schalotten (klein) oder 1 (groß)
  • 100 ml Sojasauce
  • 1 TL Honig (flüssig)
  • 25 ml Sherry (trocken)
  • Pfeffer (frisch gemahlen)
  • 1 Tl Speisestärke
  • Salz
  • Sesam (zum Bestreuen)
  • Sesamöl

Zubereitung:

Die Frühlingszwiebeln werden geschnitten, in Röllchen oder Streifen, mit dem braunen Rohrzucker in einer Pfanne angeschwitzt und karamellisiert. Frühlingszwiebeln aus der Pfanne nehmen und etwas abkühlen lassen.
Das Hähnchenbrustfilet schnitt ich in gleichmäßige Würfel, größer als Gulasch gab es in einen großen Topf. Ingwer, Knoblauch und Zwiebeln schälte und hackte ich.
Die Sauce wurde aus 100 ml Sojasauce , Shogu-Style, Honig, Sherry und etwas Pfeffer angerührt. Zwiebeln, Knoblauch und fein gewürfelten Ingwer gab ich hinzu. Die Sauce goss ich an das Hühnerbrust-Fleisch.
Auf niedriger Stufe lies ich es für ca. 20 Minuten köcheln – bei mir war es nach den 20 Minuten butterzart, wer es richtig durch und bissfester will, gibt 10 Minuten dazu.
Anschließend dann das Fleisch herausnehmen, die Stärke in etwas kaltem Wasser auflösen und zur Soße geben, gut verrühren und noch einmal kurz aufkochen bis die Soße andickt. Fleisch wieder zur Soße in den Topf geben und alles gut miteinander vermengen.
Teriyaki Chicken mit Sesam, Sesamöl und Frühlingszwiebeln servieren.
Als Beilage passt zum Beispiel Basmati-Reis oder knackiges Wok-Gemüse – Wir hatten Reis.
食欲旺盛
Shokuyoku ōsei

Leberkäse (Karsten S.)

Zutaten (Fleischkäse-Masse):

  • 300 g mageres Schweinefleisch
  • 300 g fettes Rindfleisch
  • 400 g Schweinebauch
  • 300 g Eiswürfel (pro kg Fleisch)

Zutaten (Gewürzmischung)

  • 25 g Pökelsalz
  • 1.5 Teelöffel weißer Pfeffer
  • 1 TL Majoran
  • 1 TL Thymian
  • 1 Prise gemahlene Ingwerblüte
  • 0.25 TL gemahlener Ingwer
  • 2 Esslöffel Öl/Fett zum Einfetten der Form

Zubereitung:

Das Fleisch in 1 x 1 cm große Würfel schneiden und für ca. 1 Stunde ins Tiefkühlfach stellen. Es sollte beim Hinausnehmen außen leicht angefroren sein. Die Kastenform oder Aluschale ebenfalls kaltstellen.

Die 300 g Eiswürfel in einem leistungsstarken Mixer ggf. portionsweise zu einem Eisschnee zerkleinern lassen und ebenfalls wieder kühl stellen im Gefrierschrank.

Die Gewürze bis auf das Pökelsalz alle miteinander vermengen.

Das leicht angefrorene Fleisch nun herausnehmen, zügig mit dem Pökelsalz vermengen und ebenfalls zügig durch den Fleischwolf drehen. Es sollte nicht zu warm werden.

Nun das durchgelassene Fleisch mit dem Eisschnee im Mixer rasch zu einem Fleischbrät kleinmixen. Gewürze beigeben und ebenfalls mit untermischen. Nochmals kaltstellen.

Die gekühlte Form nun großzügig fetten mit dem Öl oder dem hitzeresistenten Fett. Das Brät gut in die Form drücken, es sollten keine Luftblasen zurückbleiben.

Die Oberfläche mit einem in Eiswasser gekühlten Teigschaber glattstreichen, evtl. ein nicht zu tiefes Rautenmuster eindrücken.

Nun den Leberkäse in der Schale in den noch kalten Backofen schieben, etwa auf die mittlere Schiene. Untendrunter eine feuerfeste, mit Wasser gefüllte Schale stellen. Den Backofen auf ca. 150 bis 160 °C Ober-/Unterhitze stellen und den Fleischkäse im Backofen für ungefähr 75 bis 90 Minuten backen.

Es sollten oben eine schöne dunkle Kruste entstehen, innen sollte er noch saftig sein. Wenn er dennoch zum Schluss noch zu blass oben ist, die Grillfunktion für 5 Minuten dazuschalten. Leberkäse aus der Form stürzen, in Scheiben schneiden und entweder als Leberkäs-Semmel im Brötchen reichen oder aber mit Kartoffelsalat und süßem Senf anrichten. Auch eine frische Brezn schmeckt dazu.

    Soljanka (Jens W.)

    Zutaten:

    • 2 kg Kasseler oder Schnitzelfleisch (Schwein), klein geschnitten
    • 350 g Fleischwurst oder Jagdwurst, in Würfel geschnitten
    • 4 große Zwiebel(n), klein gehackt
    • 2 Gläser Gewürzgurke(n), klein gehackt
    • 2 Gläser Letscho 
    • 300 g Kirschtomate(n), gewürfelt
    • 1 Becher Crème fraîche oder Schmand
    • Salz und Pfeffer n. B. 
    • Ketchup zum Andicken
    • Paprikapulver, edelsüßes 
    • Öl

    Zubereitung:

    Das Fleisch in heißem Öl in einer Pfanne anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzig abschmecken. Danach die Jagdwurst und die Zwiebeln hinzufügen. 

    Alles in einen großen Topf füllen. Die Gurken- und die Tomatenwürfel hinzufügen und alles mit den 2 Gläsern Letscho ablöschen. Mit etwas Wasser auffüllen, bis die Konsistenz noch cremig, aber nicht zu dick ist. Dann ca. 30 Min. köcheln lassen, bis das Fleisch schön weich geworden ist. Bei Bedarf kann stets etwas Wasser und auch Ketchup dazu gegeben werden, bzw. kann ebenso nach Belieben nachgewürzt werden. 

    Zum Verfeinern kleine Schalen mit Crème fraîche oder Schmand dazustellen. 

    Dazu passt Knoblauchbaguette aus dem Backofen oder ein frisches Baguette vom Bäcker.

    Dinkeljoghurtbrot (Alfred W.)

    Zutaten:

    • 600 g Dinkelmehl
    • 100 g Roggenmehl (oder auch Dinkelmehl)
    • 350 ml Wasser (lauwarm)
    • ½ Würfel Hefe
    • 3 tsp Salz
    • 150 g Naturjoghurt
    • 1 tsp brauner Zucker

    Zubereitung:

    Die Hefe im Lauwarmen Wasser auflösen.

    Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und richtig gründlich (5 – 10 Minuten) verkneten. Am besten geht das in einer Küchenmaschine oder mit den Händen.

    Den Teig dann für eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. 

    Den Teig dann in eine Ofenfeste Form mit Deckel geben (ein gußeiserner Topf, Auflaufform aus Glas). Das Brot kommt dann bei 180 °C für ca. 50 Minuten in den noch kalten Backofen. 

    Zum Ende der Backzeit den Deckel abnehmen und die Temperatur auf 220 °C hochdrehen so dass die Kruste noch schön braun wird. Das dauert etwa 5 – 8 Minuten. Das sollte man lieber nicht aus den Augen verlieren.

    Labskaus (Monika D.-L.)

    Zutaten:

    • 800 g Kartoffeln(mehligkochend)
      Lorbeerblätter, Wacholderbeeren
      Salz
    • 200g Gewürzgurken
    • 200g Rote Bete ,aus dem Glas.
    • 2 Zwiebeln, klein geschnitten.
    • 2 Dosen Corned Beef
    • Öl für die Pfanne
    • 140 ml Gewürzgurkenwasser
    • 50g Butter.

    Zubereitung:
    Die Kartoffeln mit Wacholderbeeren, Salz und Lorbeerblättern weich kochen, die Zwiebeln in der Pfanne mit dem Öl anbraten, Corned Beef hinzufügen, salzen und 5 Minuten braten dann Rote Beete und Gewürzgurken mit unterrühren.
    Die Kartoffeln von den Gewürzen befreien und mit der Butter klein stampfen und den kompletten Pfannen Inhalt unterrühren. Kräftig mit frischen Pfeffer würzen Spiegeleier braten und mit Rollmops, Rote Beete und Gewürzgurken servieren.

    Kirschmichel (Reiner G.)

    Zutaten:

    • 4 altbackene Brötchen (oder 2 und 2 altbackene Brotscheiben)
    • 2 Eier, evtl. trennen und aus dem Weißei Eischnee zaubern
    • 50 g Zucker
    • 1 Tüte Vanillinzucker
    • 1 Prise Salz
    • 1 Prise Zimt
    • 300 ml Milch
    • 1 St. Vanilleschote
    • Mehl oder Paniermehl
    • 400 bis 600 g Kirschen
    • 100 g Butter

    Zubereitung:

    Auflaufform, tiefe Pfanne oder Kasserolle gründlich mit Butter einschmieren und mehlieren. Brötchen kleinschneiden / würfeln, mit Milch einweichen aber nicht auflösen, aus Zucker, Zimt, Vanillezucker, Eiern und zimmerwarmer Butter eine Sauce mischen mit dem Mixer. Vanilleschote auskratzen die Schale kleinst schneiden und alles dazugeben. Sauce und Kirschen unter die eingeweichten Brötchen mischen, die Backmasse in die Kasserolle schichten und bei 200 Grad im Ofen für 25 bis 30 Minuten backen. Portionieren, mit Puderzucker beschneien. Voila.

    Kann auch gerne mit Vanilleeis oder Vanillesauce serviert werden.

    Spargelrisotto (Alexandra T.-S.)

    Zutaten:
    15 Stangen weisser Spargel
    250g Arborioreis
    120 g frisch geriebener Parmesan
    Salz, Pfeffer

    Zubereitung:

    Spargel schälen, in mundgerechte Stücke schneiden und in Salzwasser vorkochen. Nach ca. 10 Minuten den gewaschenen Arborioreis hinzufügen und dann schön 20 Minuten rühren, ggfs. Wasser hinzufügen, wenn die Masse bereits zu fest wird.
    3 Minuten vor Ende der Garzeit 3/4 des Parmesand unterrühren und dann den Reis nochmal 5 Minuten ziehen lassen.
    Auf Teller geben, nochmal ordentlich Parmesan drauf und servieren.