Pfirsich an Weißweinbutter an Zitronen-Mascarpone-Eis (Reiner G.)

Zutaten (für 2 Personen)

Für das Zitronen-Mascarpone-Eis:
• 1 Eigelb
• 125 g Mascarpone
• Saft von 1 unbehandelten Zitrone (am besten aus Sardinien)
• 2 EL Zucker

Für den Pfirsich:
• 1 großer, reifer Pfirsich (idealerweise vom Gardasee)
• 100 ml Weißwein
• 50 g Butter
• 2 EL Zucker

Für die Garnitur:
• 1 kleine Zitronenscheibe
• 1–2 Minzblättchen (alternativ Petersilie)
• 1 TL Erdbeermarmelade

Zubereitung

  1. Zitronen-Mascarpone-Eis
    1. Eigelb, Mascarpone, Zitronensaft und 2 EL Zucker in einer Schüssel gründlich verrühren, bis die Masse glatt und cremig ist.
    2. In ein flaches Gefäß füllen und ins Gefrierfach stellen. Während des Gefrierens gelegentlich umrühren, damit die Konsistenz cremig bleibt (alternativ: Eismaschine verwenden).
  2. Pfirsich in Weißwein-Butter
    1. Pfirsich halbieren und entkernen. Die Schale kann dranbleiben.
    2. In einer kleinen gusseisernen Pfanne (oder beschichteten Pfanne) Zucker, Weißwein und Butter bei mittlerer Hitze (Stufe 6 von 9) erhitzen.
    3. Pfirsichhälften mit der Schnittseite nach unten einlegen und ca. 15 Minuten langsam garen. Gelegentlich wenden.
    4. Gegen Ende die Hitze erhöhen, sodass die Flüssigkeit einreduziert und die Butter goldbraun wird. Der Pfirsich karamellisiert leicht und nimmt die Aromen der Weißweinbutter auf.
  3. Anrichten
    1. Eine Nocke Zitronen-Mascarpone-Eis mittig auf einen kleinen Teller geben.
    2. Eine Pfirsichhälfte danebenlegen und mit der Weißwein-Butter-Reduktion großzügig übergießen.
    3. Mit einer Zitronenscheibe, Minzblatt und einem Klecks Erdbeermarmelade dekorativ garnieren.

Serviertipp

Am besten servierst du dieses Dessert direkt aus dem Eisfach – das heiße Pfirsichkompott trifft auf das kalte, säuerlich-frische Mascarpone-Eis: ein genussvoller Dialog von Hitze und Kühle, Süße und Säure, Italien und Sommer.

Gebratene Maultaschen mit Räucherlachstartar (Reiner G.)

Für 2 Personen

Zutaten:
• 4 große schwäbische Maultaschen (selbstgemacht oder vom Metzger)
• 100 g Räucherlachs
• 50 g Butter
• 1 Schuss Pernod (alternativ Pastis oder Noilly Prat)
• 2–3 TL Kapern (nach Geschmack, gerne in Salz oder Essig)
• Salz (nach Bedarf)
• Frisch gemörserter schwarzer Pfeffer

Zubereitung:
1. Maultaschen vorbereiten:
Maultaschen in ca. 1,5–2 cm breite Streifen schneiden.
2. Butter bräunen:
Die Butter in einer beschichteten Pfanne zerlassen. Maultaschenstreifen darin bei mittlerer Hitze langsam anbraten, bis sie leicht gebräunt sind.
3. Mit Pernod ablöschen:
Pfanne kurz vom Herd nehmen, einen Schuss Pernod (ca. 1–2 EL) dazugeben und vorsichtig einreduzieren lassen. Achtung: Nicht flambieren, einfach einkochen lassen, bis der Alkohol verdampft ist und das Aroma bleibt.
4. Räucherlachstatar zubereiten:
Währenddessen den Räucherlachs fein würfeln oder grob hacken. Kein weiteres Öl oder Gewürz nötig – der Lachs bringt genug Geschmack mit.
5. Anrichten:
Auf vorgewärmten Tellern zuerst etwas Lachstatar verteilen, darauf die gebratenen Maultaschenstreifen setzen. Mit der heißen Butter aus der Pfanne übergießen.
6. Finalisieren:
Nach Geschmack mit Kapern bestreuen. Leicht salzen (der Lachs ist schon salzig!) und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer darübergeben.

🍽️ Serviertipp:

Dazu passt ein frisches Stück Bauernbrot, ein kleiner Rucolasalat mit Zitrone oder ein Gläsle trockener Weißwein (z. B. Grauburgunder oder Silvaner).

Linguine mit Sardellen (Karsten S.)


Für 2 Personen

Zutaten:
• 200 g De Cecco Linguine No. 7
• 2–3 EL Olivenöl extra vergine
• 3–4 Knoblauchzehen, fein gehackt
• 1 kleine rote Zwiebel, fein gewürfelt
• 2 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
• 6–8 Cherry- oder Datteltomaten, halbiert oder geviertelt
• 4 Sardellenfilets in Öl (nach Geschmack mehr)
• 1 EL Kapern (in Salz oder Essig, gut abgespült)
• 1 TL frischer Rosmarin, fein gehackt
• 1 Handvoll frisches Basilikum, grob gezupft
• 2 EL glatte Petersilie, fein gehackt
• 1 gute Handvoll Rucola
• Frisch geriebener Parmesan zum Servieren
• Optional: Chiliflocken oder schwarzer Pfeffer

Zubereitung:
1. Pasta kochen:
Die Linguine in reichlich gesalzenem Wasser al dente kochen. Etwa 1 Tasse Nudelwasser auffangen, dann abgießen.
2. Aromabasis ansetzen:
In einer großen Pfanne das Olivenöl erhitzen. Knoblauch, rote Zwiebel und Frühlingszwiebeln bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Sardellenfilets dazugeben – sie zerfallen in der Hitze und geben eine herrliche Würze ab.
3. Gemüse und Kräuter hinzufügen:
Tomaten, Kapern und Rosmarin einrühren, ca. 3–5 Minuten sanft schmoren. Tomaten sollen weich werden, aber nicht völlig zerfallen. Nach Geschmack mit etwas Chiliflocken oder Pfeffer würzen.
4. Pasta fertigstellen:
Die abgegossenen Linguine mit etwas Nudelwasser in die Pfanne geben, gut durchschwenken, bis sich alles verbindet. Basilikum und Petersilie unterrühren.
5. Anrichten:
Auf Tellern anrichten, mit frischem Rucola toppen und reichlich Parmesan darüber reiben.

Serviertipp:

Mit einem Glas Weißwein (z. B. Vermentino oder Gavi) und frischem Brot servieren, um die würzige Sauce aufzutunken. Perfekt für einen lauen Sommerabend!

Gamsgulsch mit Bärlauchspätzle (Alfred W.)

Für 4 Personen

Gamsgulasch

Zutaten:
• 800 g Gamsfleisch (z. B. Schulter oder Keule), in Würfel geschnitten
• 2 Zwiebeln, fein gehackt
• 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
• 2 EL Butterschmalz oder Öl
• 2 EL Tomatenmark
• 200 ml Rotwein
• 500 ml Wildfond (alternativ Rinderfond)
• 2 Wacholderbeeren, angedrückt
• 2 Lorbeerblätter
• 1 TL getrockneter Thymian
• Salz, Pfeffer, Paprikapulver edelsüß
• Optional: etwas Preiselbeerkompott und 1 Schuss Gin oder Wildbeerenlikör zum Abschmecken

Zubereitung:
1. Das Fleisch salzen, pfeffern und in Butterschmalz portionsweise kräftig anbraten. Herausnehmen.
2. Im Bratensatz Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten.
3. Tomatenmark einrühren und kurz mitrösten, dann mit Rotwein ablöschen. Etwas einkochen lassen.
4. Fleisch wieder dazugeben, mit Fond aufgießen, Gewürze hinzufügen.
5. Zugedeckt ca. 2 Stunden bei niedriger Hitze schmoren lassen, bis das Fleisch zart ist.
6. Sauce ggf. mit etwas Mehlbutter oder Stärke binden und mit Preiselbeeren, Salz, Pfeffer und evtl. einem Schuss Gin abschmecken.

Bärlauchspätzle

Zutaten:
• 250 g Mehl (Type 405 oder Spätzlemehl)
• 3 Eier (M)
• 50 ml Mineralwasser (sprudelnd)
• 100 g frischer Bärlauch
• 1 TL Salz
• 1 EL Butter (zum Schwenken)
• Optional: 1 EL geriebener Bergkäse oder Parmesan

Zubereitung:
1. Den Bärlauch grob hacken und mit einem Schuss Wasser oder Ei pürieren.
2. Mehl, Eier, Salz und das Bärlauchpüree mit dem Handmixer oder Kochlöffel zu einem zähflüssigen Teig schlagen – er soll Blasen werfen. Wasser je nach Konsistenz hinzufügen.
3. Teig ca. 10 Minuten ruhen lassen.
4. In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen, Spätzleteig portionsweise durch eine Spätzlepresse oder vom Brett ins Wasser schaben.
5. Wenn die Spätzle an der Oberfläche schwimmen, mit einer Schaumkelle herausnehmen, in Butter schwenken und nach Wunsch mit Käse vermischen.

Serviertipp:

Das Gamsgulasch mit den grünen Spätzle anrichten, etwas Sauce darübergeben und mit Preiselbeeren garnieren. Dazu passt Rotkohl oder ein frischer Feldsalat mit Kernöl.

Kichererbsen-Curry mit Kartoffeln (Anka P.)

Kichererbsen-Curry mit Kartoffeln

Gewürzmischung:
• 1 ½ EL Currypulver
• 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
• 1 TL gemahlener Koriander
• ½ TL Piment
• ½ TL Muskatnuss
• 1 TL geräuchertes Paprikapulver
• ½ TL getrockneter Thymian
• 1 TL getrocknete Bockshornkleeblätter (optional)
• ½ TL Cayennepfeffer (weglassen, wenn du es nicht scharf magst)

Für das Curry:
• 2 EL Pflanzenöl
• 1 Zwiebel, gewürfelt
• 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
• 1 ½ Tassen Kartoffeln, in 2,5 cm große Würfel geschnitten
• 2 Dosen Kichererbsen (je 400 g), abgespült und abgetropft
• 1 Dose gehackte Tomaten (400 g)
• 2 Tassen Hühner- oder Gemüsebrühe
• 3 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
• 2 EL frisch gehackte Petersilie

Zubereitung:
1. Öl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch ca. 2 Minuten anbraten, bis sie duften.
2. Gewürzmischung hinzufügen und 1 weitere Minute mitrösten.
3. Kartoffeln in den Topf geben und gut mit den Gewürzen vermengen.
4. Brühe, gehackte Tomaten und Kichererbsen hinzufügen. Zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind.
5. Frühlingszwiebeln und Petersilie einrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
6. Mit Basmatireis und etwas Joghurt servieren, um die Schärfe auszugleichen.

Wenn du möchtest, kann ich dir auch eine Variante für den Slow Cooker oder die vegane Küche erstellen!

Tagliatelle alle Cozze e Pomodoro (Reiner G.)

Zutaten (für 2 Personen)

Für die Tomatensauce:
• 2 Knoblauchzehen, in hauchdünne Scheiben geschnitten
• 1 EL Olivenöl (plus etwas mehr für die Sauce)
• 1 Dose gehackte Tomaten (400 g)
• 1 kräftiger Schuss Rotwein
• Frisch gezupfte Basilikumblätter
• Salz
• Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer (am besten aus dem Mörser)

Für die Muscheln:
• 400 g frische Miesmuscheln
• Etwas Weißwein
• Etwas Gemüsebrühe
• Etwas Wasser

Für die Pasta:
• 2 Nester Tagliatelle (je nach Hunger ca. 150–200 g)
• Salzwasser (es darf ruhig nach Meer schmecken)

Zum Servieren:
• Frische Basilikumblätter
• Frisch geriebener Parmigiano Reggiano

Zubereitung
1. Tomatensauce:
• Knoblauch mit einer Rasierklinge oder sehr scharfem Messer in hauchdünne Scheiben schneiden (wie in Good Fellas).
• In einem Topf 1 EL Olivenöl erhitzen und den Knoblauch glasig dünsten, nicht bräunen.
• Gehackte Tomaten dazugeben. Mit einem kräftigen Schuss Rotwein ablöschen.
• Etwas weiteres Olivenöl einrühren, Basilikumblätter hinzufügen.
• Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.
• Sauce kurz aufkochen und dann bei geringer Hitze einkochen lassen, bis sie schön sämig ist. Warm stellen.
2. Miesmuscheln:
• In einem großen Topf Weißwein, Gemüsebrühe und Wasser erhitzen.
• Die geputzten Miesmuscheln hineingeben und ca. 5 Minuten kochen, bis sich alle geöffnet haben.
• Geschlossene Muscheln wegwerfen (gilt nur für frische Muscheln!).
3. Tagliatelle:
• In reichlich gut gesalzenem Wasser (wie Meerwasser!) die Nudeln nach Packungsanweisung al dente kochen (ca. 3–5 Minuten).
4. Anrichten:
• Auf jeden Teller etwas Tomatensauce als Spiegel geben.
• Nudelnester daraufsetzen.
• Muscheln aus einer Hälfte der Schale lösen und auf den Nudeln drapieren.
• Mit frischem Basilikum garnieren und großzügig Parmigiano Reggiano darüberstreuen.

Zitroniger Kartoffelsalat (Paul K.)

Zutaten:
1 kg / 2 lb kleine Kartoffeln
Salz (für das Kochwasser)
1 Tasse Frühlingszwiebeln, in Scheiben geschnitten
1/4 Tasse Petersilie, fein gehackt

DRESSING:
5 EL / 75 ml Olivenöl extra vergine
1/4 Tasse / 65 ml Zitronensaft
1 EL Zitronenschale (von 1 großer Zitrone)
1 große Knoblauchzehe, fein gehackt
1 TL Dijon-Senf
1,5 TL Zucker
3/4 TL Salz
1/2 TL schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

Dressing:
Alle Zutaten in ein Schraubglas geben und gut schütteln.

Kartoffeln:
Kartoffeln in ca. 2,5 cm große Stücke schneiden.
Wasser zum Kochen bringen, salzen. Kartoffeln hineingeben, erneut zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und köcheln lassen, bis sie gar, aber nicht zu weich sind – ca. 5 Minuten. Sie garen noch etwas nach durch die Resthitze.

Abgießen und sofort in eine Schüssel geben.

Während die Kartoffeln noch heiß sind, die Hälfte des Dressings darüber gießen und mit einem Gummispatel vorsichtig unterheben.
Mindestens 30 Minuten ziehen lassen, gerne auch über Nacht.

Kurz vor dem Servieren die Frühlingszwiebeln und Petersilie hinzufügen, das restliche Dressing darüber geben und erneut vorsichtig vermengen.

Schmeckt warm, bei Zimmertemperatur oder am nächsten Tag sogar noch besser.

TIPP & VARIANTEN:
Weitere Kräuter wie Schnittlauch, Basilikum, Thymian oder Rosmarin (sparsam verwenden, da intensiv), getrocknete Kräuter, Speck, Parmesan, Rucola oder getrocknete Tomaten ergänzen.
Für eine mediterrane Variante Oregano und/oder Feta hinzufügen.
Das Rezept funktioniert mit allen Kartoffelsorten – mehligkochende und Allzweckkartoffeln nehmen den Geschmack besonders gut auf, aber auch festkochende Sorten sind geeignet. Wichtig ist, dass du sie in der angegebenen Größe schneidest und nicht überkochst, sonst zerfallen sie beim Vermengen.

Chinese Fishballs (Reiner G.)

Zutaten für die Fischbällchen (für ca. 2–3 Personen)
• 1/2 Bund Frühlingszwiebeln, fein gehackt
• 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
• 3 getrocknete rote Chilischoten, fein zerkrümelt oder gehackt (je nach Schärfewunsch entkernen)
• 250 g Kabeljaufilet (oder anderer weißer Fisch)
• 150 g mittelgroße Garnelen (geschält, entdarmt)
• 1 TL schwarzer Pfeffer
• 1/2 TL Salz
• 1 Stange Zitronengras (gerebelt oder fein gehackt, alternativ 1 TL getrocknetes Zitronengras)
• 1/2 TL Ingwerpulver
• 1/2 TL Kurkuma
• 1 EL Olivenöl
• 1 EL Butter

Für die Sauce:
• 1/2 Dose ungesüßte Kokosmilch (ca. 200 ml)
• 1–2 EL süße Chilisauce (nach Geschmack)
• 2 EL Erdnussbutter (cremig oder stückig)

Für den Zitronenreis:
• 150 g Risotto- oder Paella-Reis
• Ca. 400 ml Wasser
• 1 TL Butter
• 1 Prise Salz
• Abrieb von 1 Bio-Zitrone

Zubereitung:

  1. Fischbällchen vorbereiten:
    • Kabeljaufilet und Garnelen sehr fein hacken oder durch den Fleischwolf drehen.
    • Mit Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Chili, Zitronengras, Ingwerpulver, Kurkuma, Pfeffer und Salz gut vermengen.
    • Aus der Masse mit feuchten Händen kleine Bällchen formen.
  2. Fischbällchen braten:
    • Olivenöl und Butter in einer großen Pfanne erhitzen.
    • Die Fischbällchen bei mittlerer Hitze rundum goldbraun braten – etwa 5–6 Minuten.
  3. Sauce zubereiten:
    • Die Kokosmilch, Chilisauce und Erdnussbutter zu den Fischbällchen in die Pfanne geben.
    • Alles gut verrühren und bei niedriger Hitze einige Minuten köcheln lassen, bis die Sauce cremig ist.
  4. Zitronenreis kochen:
    • Den Reis mit dem Wasser, einer Prise Salz und der Butter bei niedriger Hitze garen (nicht zu weich).
    • Nach dem Garen mit Zitronenabrieb verfeinern und warm halten.

Serviervorschlag:
• Den Zitronenreis auf Teller geben, die Fischbällchen samt Sauce darauf anrichten.
• Mit frischem Koriander oder Frühlingszwiebeln garnieren (optional).
• Dazu passt perfekt ein gut gekühlter Müller-Thurgau.

Tipp:

Für eine vegetarische Variante lassen sich Garnelen und Fisch durch Tofu oder Jackfruit ersetzen – die Gewürze bleiben gleich.

Himbeer-Ripple-Cookies (Alexandra T.-S.)

Zutaten
• 160 g Butter
• 100 g hellbrauner Zucker
• 100 g Zucker
• ½ EL Vanillepaste
• 1 Ei
• ¾ TL Natron
• 270 g Weizenmehl (Typ 405)
• 1 Prise Salz
• 60 g Himbeeren, gehackt
• 60 g weiße Schokolade, gehackt

Zubereitung

Den Ofen auf 160 °C Umluft vorheizen und Backbleche vorbereiten. Mehl, Salz und Natron in einer Schüssel vermischen und beiseitestellen.

In einer zweiten Schüssel Butter und beide Zuckersorten etwa 2 Minuten lang cremig rühren, bis die Masse hell und fluffig ist.

Das Ei und die Vanillepaste unterrühren. Dann die trockenen Zutaten dazugeben und unterheben. Anschließend die weiße Schokolade unterheben.

Zum Schluss die Himbeeren vorsichtig unter den Teig heben. Mit den Händen Teigbällchen in der Größe eines gut gehäuften Esslöffels formen.

Die Cookies etwa 10 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind und die Mitte fest aussieht. Die Kekse 10 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann auf ein Gitter legen und vollständig auskühlen lassen.

Gefüllter Kürbis mit Esskastanien, Birnen und Gorgonzola (Eva G.)

Zutaten:
• 1 kleiner Hokkaidokürbis
• Olivenöl
• Salz
• 2 Lorbeerblätter
• 1 Zwiebel
• 150 g vorgekochte Esskastanien
• 1 Birne
• 1 EL Wermut
• 100 g Brioche
• 50 g Gorgonzola

Zubereitung:

  1. Kürbis vorbereiten:
    • Kürbis quer aufschneiden – so, dass das obere Viertel einen Deckel bildet.
    • Kerne mit einem Löffel gründlich entfernen.
    • Kürbis innen und außen mit Olivenöl einpinseln, leicht salzen, 1 Lorbeerblatt hineinlegen.
    • Auch den Deckel einölen.
    • Kürbis mit Deckel in eine Auflaufform setzen.
  2. Backen:
    • Bei 190 °C Umluft ca. 50 Minuten backen.
    • Danach aus dem Ofen nehmen und beiseitestellen.
  3. Füllung zubereiten:
    • Zwiebel fein schneiden und in etwas Olivenöl glasig dünsten.
    • Esskastanien vierteln und hinzufügen.
    • Birne schälen, in kleine Würfel schneiden und dazugeben.
    • Mit 1 EL Wermut ablöschen.
    • Zweites Lorbeerblatt hinzufügen.
    • Brioche in kleine Stücke reißen und unterheben.
    • Gorgonzola am Schluss einrühren, bis alles cremig ist.
  4. Füllen & Nachgaren:
    • Die fertige Füllung in den vorgegarten Kürbis geben.
    • Nochmals 5 Minuten im heißen Ofen nachziehen lassen.

✅ Tipp:

Passt hervorragend als vegetarisches Hauptgericht an kalten Tagen – samtig, süßlich, würzig und sättigend.