Gefüllte Teigtaschen (Liv S.)

Lässt sich ideal vorbereiten und schmeckt am nächsten Tag fast besser. Man kann auch fertigen Teig nehmen.

Zutaten:

250 g Mehl
10 g Trockenhefe
Etwas Salz und Zucker
1 EL Öl
50 g Joghurt

Für die Füllung
600 g Kartoffeln
Chili, Curry
1 Bund Frühlingszwiebeln oder Ruccola
Cashewkerne
Hähnchen
Evtl Feta

Zubereitungsschritte
1.
Das Mehl in eine Schüssel geben und die Trockenhefe darüber streuen. Den Zucker, Salz, Öl, Joghurt und ca. 75 ml lauwarmes Wasser zugeben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten, evtl. etwas mehr oder weniger Wasser verwenden. Zugedeckt mindestens 30 Minuten gehen lassen.
2.
Währenddessen für die Füllung die Kartoffeln kochen, schälen und würfeln. Die Chilischote waschen, putzen und fein hacken. Hähnchen in kleine Würfel schneiden, evtl in Maniokmehl wälzen. Die Frühlingszwiebeln/Ruccola waschen, putzen und klein schneiden. In heißem Ghee mit ganz viel Curry anschwitzen, die Kartoffeln und Chili untermengen und mit etwas Brühe ablöschen. Mit Salz würzen und abgedeckt ca. 1o Minuten köcheln, Kartoffeln dazu. Am Schluss sollten die Kartoffeln die ganze Flüssigkeit aufgesaugt haben. Auskühlen lassen.
3.
Den Ofen auf 220°C Unter- und Oberhitze vorheizen.
4.
Dann den Teig nochmal kräftig kneten, vierteln und auf bemehlter Arbeitsfläche Fladen ausrollen. In die Mitte die Füllung geben und den Teig zusammenklappen. Die Ränder mit einer Gabel festdrücken. Mit dem Sesam bestreuen und im vorgeheizten Ofen 15-20 Minuten goldbraun backen.

Palmvögel (Alexandra T.-S.)

Zutaten:

1 kg Mehl
1 TL Salz
2 EL Zucker
750 ml Milch
1,5 Würfel frische Hefe
250 g Rosinen und 100 g Sultaninen

Zubereitung:

Die Milch leicht erwärmen und in einem Teil davon die Hefe mit einem TL Zucker auflösen. Das Mehl mit Salz, Zucker, Rosinen und Sultaninen mischen. Wenn der Vorteig gegangen ist (d.h. wenn er schaumig wird und an Volumen zunimmt), diesen und die Milch zu der Mehlmischung geben. Alles gut durchkneten und an einem warmen Ort zugedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen, bis das Teigvolumen sich verdoppelt hat. Dann den Teig nochmal durchkneten und formen. Nach der Formung nochmal 10 Minuten gehen lassen.

20 Minuten bei 200 Grad Umluft im Ofen backen.

Käsebrötchen (Jens W.)

Zutaten:

500 g Weizenmehl

30 g frische Hefe

300 ml lauwarmes Wasser

9g Salz

2 EL Olivenöl etwas Milch

Reibekäse nach Belieben

Zubereitung:

Das Mehl und das Salz in eine Schüssel geben. Die Hefe in dem lauwarmen Wasser auflösen und dann zu dem Mehl geben., das Olivenöl hinzufügen, alles gut verrühren und den Teig bereiten. Den Teig am Ende gut kneten und dann zugedeckt 30 Minuten ruhen lassen. Dann den Teig in 8 Teile aufteilen, die Brötchen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit Milch einpinseln, den Käse nach Belieben darüber streuen und die Rohlinge dann nochmal 30 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Den Ofen auf 160 Grad vorheizen, eine Schale Wasser unten in den Ofen stellen und nach der Gehzeit die Brötchen ca. 30 Minuten backen.

Focaccia (Alfred W.)

Zutaten:

125 ml Olivenöl

2 feingehackte Knoblauchzehen

1 EL frischgehackter Thymian

1/2 EL frischgehackter Rosmarin

1/4 TL frischgemahlener Pfeffer

250 ml warme Milch

2 TL Zucker

1 Päckchen Trockenhefe

500 g Mehl

1/2 TL grobes Meersalz + Salz zum Garnieren

2 Zweige Frischer Rosmarin

Zubereitung:

In einer großen Pfanne Olivenöl, Thymian, Knoblauch, Rosmarin mischen und bei kleiner Flamme 5 Minuten anbraten. Pfanne beiseite stellen.

In einer Rührschüssel Milch und Zucker verrühren, Trockenhefe dazugeben und warten bis die Masse schäumt. Jetzt die Hälfte des Mehls, Salz und ein Viertel der Öl-Thymianmasse hinzufügen und verkneten. Wenn die erste Hälfte des Mehls gut eingearbeitet wurde, die 2. Hälfte des Mehls hinzufügen und weiterlebten, bis ein fester Teig entsteht.

Den Teig in eine gefettete Schüssel geben, abdecken und etwa eine Stunde gehen lassen.

Den Ofen auf 230 Grad vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen, bis er ca. 2 cm dick ist. Nochmal abdecken und 20 Minuten gehen lassen.

Anschließend den Teig auf ein gut gefettetes Backblech geben und mit den Fingern Vertiefungen in den Teig machen. In die Vertiefungen den Rest der Knoblauch/ThymianOlivenöl gießen und mit dem frischen Rosmarin und Salz dekorieren.

Nach 20 Minuten aus dem Backofen holen und ggfs. In Scheiben schneiden.

Burgerbrötchen (Jörg K.)

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Zutaten:

1.
– 200 ml warmes Wasser
– kleiner Schuss Milch
– 1 EL gehäuft Zucker
– 1 Würfel Hefe

2.
– 500 g Mehl 550er
– 1 Ei
– 80 g sehr weiche Butter
– 1 TL gestrichen Salz

Zubereitung:

Die Zutaten unter 1. miteinanderverrühren und 5 Minuten stehen lassen. Anschließend die Zutaten unter 2. hinzufügen und mit der Maschine kneten. Anschliessend den Teig eine Stunde gehen lassen.

10 gleiche Kugeln formen (Hände einfach einfetten) und auf dem Backblech (Backpapier nicht vergessen) platt drücken. Scheibendurchmesser so 7 bis 8 cm nach Gefühl.
Wieder 1 Stunde gehen lassen.
Dann mit Eigelb/Milch-Gemisch bestreichen Sesamkörner drauf und dann so 16 bis 17 Minuten in den vorgeheizten Ofen. Bei 200°C, Ober- und Unterhitze, untere Schiene.

Franzbrötchen ( Jörg K.)

Zutaten:

Für den Teig
250 ml Milch erwärmen
80 g Butter drin auflösen
500 g Mehl 405
100 g Zucker
1 Ei
1 Pack Trockenhefe
Prise Salz

Für die Füllung
100 g Butter
100 g Zucker
3 TL Zimt
Homogen verquirlen

Zubereitung:

Zutaten für den Teig verkneten, anschließend eine Stund ruhen lassen. Die Zutaten für die Füllung zu einer homogenen Masse verquirlen. Danach den Teig zu Platten ausrollen. in der Größe 80 x 25 cm.
Die Füllung auf den Teig streichen, Aufrollen und zu Trapezen schneiden.. Die Spitze mit Kochlöffel plattdrücken.
Für 20 Minuten bei 180°C Ober u Unterhitze im Backofen backen.

Kümmelbrötchen (Jörg K.)

Zutaten:
Kümmelbrötchen
225 g Dinkelvollkornmehl 1050er
225 g Weizenmehl 550er
1 EL Kümmel
2 EL Leinsamen
1 1/2 TL Salz
350 ml Wasser
10 g frische Hefe im Wasser auflösen

Zubereitung:
Alles verrühren. Muss nicht geknetet werden.
10 Stunden zimmerwarm gehen lassen.
Teig dann falten und strecken. In 10 Stücke teilen, schleifen. Mit Wasser bepinseln. Mit Kümmel und grobem Salz bestreuen.
Ofen so hoch wie geht vorheizen (250°C). Brötchen rein. Schuss Wasser auf den Boden. Temperatur runter auf 200°C. 20 Minuten.

Weizenbrötchen (Jörg K.)

Zutaten:
450 g Weizenmehl 550er
1 1/2 TL Salz
1 TL Backmalz
350 ml Wasser
10 g Hefe im Wasser auflösen

Zubereitung:
Alles verrühren. Muss auch nicht geknetet werden. 10 Stunden im Kühlschrank ! gehen lassen.
Wieder Falten und Strecken. In 10 Stücke teilen. Schleifen.
Ofen wieder Volldampf. Brötchen rein. Auf den Boden Schuss Wasser. Runter auf 200°C.
15 Minuten.

Sauerteigbrot (Sebastian J.)

Rezept:
Tag 1:
1 EL Sauerteigansatz*
In 300ml Wasser einrühren
300g Roggenvollkornmehl unterrühren
Abdeckung und einen Tag reifen lassen.
Tag 2:
300ml Wasser
300g Dinkelvollkornmehl
1 Priese Salz
400g Körner/Flocken (Hafer, Dinkel, Roggen, ggf. Mohn)
Alles zum Sauerteig von Tag 1 geben und unterrühren.
1-2 EL des Teiges abnehmen und in den Kühlschrank stellen für das nächste Brot.
Den restlichen Teig in eine eingefettete Kastenform geben. Ggf. Die Oberseite des Brotes ebenfalls einfetten um eine bessere Bräunung zu erreichen.
75-90 Minuten bei ca 200 Grad backen.
Vor dem Anschneiden abkühlen lassen!

*Sauerteigansatz kann man Initial kaufen oder selbst ansetzen. Zum ansetzen 50g Wasser und 50g (Roggen) Vollkornmehl in einem großen Glas zusammenmischen und (mit Deckel lose drauf) im warmen stehen lassen. Am nächsten Tag 50 g (Roggen) Vollkornmehl und 50g Wasser zugeben, alles durchmischen und wieder stehen lassen. Nach 4-6 Tagen sollte sich ein Sauerteig gebildet werden. Ab hier geht es weiter mit Tag 2. Sollte der Ansatz stinken, neu starten.
Ein Sauerteigansatz hält sich für gewöhnlich mehrere Wochen im Kühlschrank.

Hefezopf (Jutta R.)

Zutaten:

  • 1 kg Weizenmehl, 405
  • 500ml Milch, lauwar
  • 500g Zucker
  • 42 g Hefe, 1 Würfel
  • 150 g weiche Butter
  • 2TL Salz
  • 2Ei(er)
  • 1 EL Zitronenschale, gerieben
  • 5 Tropfen Bittermandelarom
  • 1 Ei zum Bestreichen
  • 2 EL Hagelzucker

Zubereitung:

Für einen Zopf von 500 g einfach die Mengenangaben halbieren.

Mehl in eine große Schüssel sieben. Milch leicht erwärmen und in einen Rührbecher gießen. Zucker und zerbröckelte Hefe dazu und alles zusammen so gut verrühren, bis sich die Hefe weitgehend aufgelöst hat. Zitronenschale, oder Bittermandelöl und Eier dazugeben und alles zusammen gut verquirlen. Am besten kurz mit einem Zauberstab, ansonsten mit dem Handmixer. 
Diese Flüssigkeit in einem Schwung zum Mehl gießen, weiche Butter und Salz dazu und sofort alles zusammen kräftig verkneten. 
Ein Vorteig ist nicht notwendig und auch nicht wünschenswert. So lange kneten, bis der Teig elastisch und glatt ist. Von Hand etwa 10 Min., mit der Küchenmaschine entsprechend weniger. Wer möchte, kann natürlich noch Rosinen dazugeben. Mit einem feuchten Küchentuch (damit der Teig oben nicht antrocknet) abdecken und um das Doppelte aufgehen lassen. (Kann 2 Stunden dauern.) 

Der Teig lässt sich auch sehr gut im BBA, Programm ‚Teig kneten‘, herstellen. Das dauert etwa 1 Stunde und 20 Minuten und verringert natürlich die Gehzeit erheblich. Allerdings geht das nur mit der Hälfte der Zutaten. 

Eine Backunterlage mit Mehl bestreuen und den gegangenen Hefeteig darauf geben und diesen von Hand nochmals durchkneten. 

Nun kommt das Formen. 
Man kann den Zopf aus drei Strängen flechten, oder so: 
Den Teig in zwei Hälften teilen. Daraus möglichst lange, an den Enden zugespitzte Rollen formen. Beide Rollen spiralenförmig umeinander schlingen. Am besten in der Mitte beginnen und zu den Enden hinarbeiten. Ziemlich straff drehen. Nun hat man einen spiralenförmigen Strang. Diesen an beiden Enden halten und so gedreht wie er ist, nochmals spiralenförmig fest umeinander schlingen. Der Zopf hat sich nun optisch sehr verkleinert und sieht an einem Ende viel schmaler aus. Das ist gewünscht und richtig. Durch diese einfache Form des Wickelns sieht er aus wie ein schön geflochtener Zopf (Achtung, erfordert etwas Übung) und er wird bombastisch aufgehen. 

Den Zopf diagonal auf das gefettete, oder mit Backpapier ausgelegte Backblech legen. Nun ein ganzes Ei sehr gut verquirlen, am besten mit Hilfe des Mixers, und eine Prise Zucker und Salz zugeben. Das ist sehr wichtig, weil der mit Ei bestrichene Zopf dann nicht schwarz wird beim Backen. Nach Wunsch schön dick mit Hagelzucker bestreuen. 
Jetzt sollte er nochmals 30 Min. gehen. 

Zwischenzeitlich den Backofen auf 160 °C Heißluft vorheizen. Manche empfehlen Ober- und Unterhitze, da der Zopf bei Heißluft schneller trocken werden kann, weil er zu schnell aufgeht und dadurch zu viel Luft in den Teig kommt. In diesem Fall den Backofen auf 180 °C vorheizen, weil der Zopf bei Ober-/Unterhitze eine höhere Temperatur braucht.

Auf die mittlere Schiene des Ofens schieben und etwa 30 – 35 Minuten backen. Der Zopf sollte eine karamellfarbene Bräunung haben. Ob er wirklich durchgebacken ist, lässt sich leicht feststellen. Einfach mit dem gekrümmten Finger gegen die Unterseite klopfen. Klingt es hohl, ist er fertig.