Risi e bisi (Alexandra T.-S.)

 

Ursprung

Risi e bisi heißt wörtlich „Reis und Erbsen“. Das Gericht hat einen königlichen Ursprung: Es wurde als Gabe für den Dogen von Venedig am St.-Markus-Tag, am 25. April, zubereitet. Mit Risi e bisi feiert man die einfachen Geschmacksrichtungen – Reis und Erbsen – sowie die Frühlingszeit. Denn da werden zum ersten Mal grüne Erbsen geerntet.

Risi e bisi ist weder ein Risotto noch eine Suppe. Dieses Erbsen- und Reisgericht aus dem Veneto ist einfach zuzubereiten. Aber wie bei einem Risotto erfordert es Deine ganze Aufmerksamkeit. Mach also am besten gleich mehr Portionen – dann lohnt sich die Mühe noch mehr. Risi e bisi ist ein leichtes Essen. Es kommt mit sehr wenigen Zutaten aus und hält sich ein paar Tage im Kühlschrank.

Zutaten:

  • 6 Portionen
  • 500 g Vialone Nano Reis oder Arborio Reis
  • 500 g geschälte frische grüne Erbsen, Schoten beiseite legen
  • 2 weiße, fein gehackte Zwiebeln
  • 60 g Butter
  • 2 l Gemüsebrühe
  • 60 g geriebener Parmigiano Reggiano Käse
  • 5 Esslöffel natives Olivenöl extra
  • 1 EL frisch gehackte Petersilie
  • Salz und Pfeffer zum Würzen

Zubereitung:

  1. Die Erbsenschoten waschen und in einen Topf mit der Brühe geben. Zum Kochen bringen und 1 Stunde abgedeckt köcheln lassen. Die Schoten in der Brühe mit einem Tauchmixer pürieren, bis sie glatt sind. Die Mischung durch ein Sieb passieren, um zähe Faserstücke zu entfernen. Beiseite stellen.
  2. In einem anderen Topf bei mittlerer Hitze die Hälfte der Butter zerlassen. Zwiebel dazugeben und die Hitze reduzieren, ca. 10–15 Minuten garen, bis sie weich und glasig sind.
  3. Petersilie zugeben und 1–2 Minuten kochen lassen. Dann die Erbsen zusammen mit einem Esslöffel Olivenöl und einer Tasse warmer Brühe dazugeben. Zum Kochen bringen und unter ständigem Rühren ca. 5 Minuten köcheln lassen.
  4. Den Reis zugeben und salzen. Weiter rühren und mehr Brühe hinzufügen, da sie vom Reis aufgenommen wird. Die Zutaten sollten nur knapp von der Brühe überdeckt sein.
  5. Wie oben weitermachen. Mehr Brühe hineingeben, so dass der Reis immer von der Flüssigkeit bedeckt ist. Das Ganze so lange wiederholen bis der Reis al dente ist. Das fertige Gericht sollte eine Konsistenz haben, die ungefähr zwischen einer Suppe und einem Risotto liegt. Den Rest der Butter und des geriebenen Käses noch heiß einrühren. Warm servieren.

Wissenswertes

Kennst Du Deinen Reis? Traditionalisten werden wahrscheinlich darauf bestehen, dass der Reis für Risi e Bisi zur Sorte Vialone Nano gehören muss. Im Gegenteil zu Carnaroli oder Arborio (typisch für Risotto) ist Vialone Nano stärkehaltiger und absorbiert mehr Würze aus der Brühe. Das verleiht dem Risi e Bisi eine wunderbar cremige Textur. In Italien gibt es viele Reissorten und alle haben ihren eigenen Platz in der lokalen Küche. Er ist eine beliebte Zutat in Norditalien (z.B. Milanese Risotto). Dort werden einige der besten Reisarten angebaut – die meisten Reisfelder Italiens befinden sich in den Regionen Piemont und Lombardei.

Das traditionelle Risi e Bisi verkörpert den Frühling. Der Grund sind die frisch geschälten Frühlingserbsen. Wenn einen das Verlangen nach Risi e Bisi auch außerhalb der Erbsensaison überkommt, kann man auch gefrorene Erbsen verwenden. Die können genauso gut sein wie frische Erbsen. Wenn Du Dich für diese Variante entscheidest, kannst Du den Schritt, die Hülsen in der Brühe zu kochen, einfach überspringen.

Gemüsereis mit Asiasauce (Pedro G.)

Zutaten:

500 g geviertelt geschnittene Champignons

1 EL Sesamöl

kleinste Knoblauchwürfel

Kleinste Ingwer Würfel

4 EL Sojasoße

2 EL dunkel Honig

2 EL Tamarinden Paste od. Worcester Soße

200 g Reis oder Glasnudeln

Zubereitung:

500 g geviertelt geschnittene Champignons in 1 EL Sesamöl, kleinste Knoblauch und Ingwer Würfel anschmoren, wenn bräune angenommen 4 EL Sojasoße, 2 EL dunkel Honig 2 EL Tamarinden Paste od. Worcester Soße sowie 1EL Austernsoße bzw. Fischsoße dazugeben und angemessen einkochen lassen, vom Herd nehmen und zugedeckt ca. 5 min andünsten.
Beilage beliebig, Reis oder Glasnudel ez. servieren. Gutes gelingen! P

Tomatenrisotto mit Knoblauchpilzen (Alexandra T.-S.)

Zutaten:

  • 200 g Risotto-Reis
  • 500 g frische Champignons
  • 4–5 Schalotten
  • 7–8 Knoblauchzehen
  • 1 Pckg. stückige Tomaten (400 g)
  • 200 ml passierte Tomaten (400 ml)
  • 1 Kugel Mozzarella (à 125 g)
  • 1 Zitrone (Saft)
  • 30 g Parmesan
  • 400–500 ml Gemüsefond
  • 100 ml trockener Weißwein
  • 2 EL Tomatenmark mit Basilikum
  • Olivenöl „extra vergine“
  • Etwas Zucker
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Knoblauch schälen und würfeln. Ebenso mit den Schalotten verfahren. Zitrone auspressen, Mozzarella würfeln, Parmesan reiben. Die Tomatenmasse (ohne das Tomatenmark) zusammenschütten und zur Seite stellen.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Pilze braten, zum Ende hin die Hälfte des Knoblauchs hinzufügen, das Tomatenmark hinzufügen, salzen und pfeffern und ein Drittel des Zitronensafts über die Pilze träufeln. Pfanne zur Seite stellen.

In einem Topf Olivenöl erhitzen, Schalotten und Knoblauch anbraten, Reis hinzufügen und mit Weißwein oder Gemüsebrühe ablöschen. Nun die Tomatenmasse Teil für Teil beigeben und ständig (!) umrühren bis der Reis gar ist. Topf vom Herd nehmen und Mozzarella sowie den Parmesan unterrühren.

Kann mit Petersilie oder Pfefferminz verfeinert werden.

one-Pot-Linsenreis (Alexandra S.)

Zutaten:

120 g Vollkornreis
200 g rote Linsen
800 ml Gemüsebrühe
80 g Cashewkerne
3 TL Currypaste
4 Möhren in Scheiben geschnitten
1 BUND frischer Koriander
4 Handvoll Spinat
4 EL Kokosjoghurt
Olivenöl
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Vollkornreis und Linsen in Olivenöl kurz anbraten. Gemüsebrühe hinzufügen, anschließend Möhren und Spinat beigeben. Cashewkerne in die Masse geben und auch den Koriander.
Die Reis-Linsen-Masse mit Salz, Pfeffer und Currypaste abschmecken.
Den Eintopf in Teller geben, Kokosjoghurt draufgeben und mit gehackten Cashewkernen und Koriander bestreuen.

Reistaler (Edda O.)

Zutaten:

  • 300 g gekochten Reis
  • 2 Eier 
  • Handvoll fein geschnittenem Lauch
  • Salz, Pfeffer.

Zubereitung:

Alle Zutaten vermischen. In etwas Öl in der Pfanne wie Reibekuchen auf beiden Seiten knusprig braten. Mit einem Salat servieren, bei mir war es ein Wachsbrechböhnchensalat in Sahne-Kräuter-Soße.

Milchreis mit Äpfeln (Pipapö)

Zutaten:

  • 250 gr Milchreis,
  • 1 Liter Milch
  • 1x Vanille Zucker,
  • Nach Belieben Äpfel (Elstar)

Zubereitung:

Milchreis mit Milch zum Kochen bringen, (aufpassen der setzt sehr gerne sehr schnell an) und vom Herd nehmen. Äpfel schälen, entkernen und in Stücke schneiden und dazu geben. Ca. 20 min ziehen lassen.

Garnelenrisotto (Alexandra S.)

Zutaten:

250 g Arborio-Reis
4 Knoblauchzehen
2 Zwiebeln
300 g Garnelen
Paprika rosenscharf
4 EL Tomatenmark
1 Glas Krabbenfond
1,5 L Fischbrühe
Olivenöl zum Anbraten
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Knoblauch und Zwiebeln fein würfeln und in Olivenöl anbraten. Arborioreis hinzufügen und ebenfalls kurz anrösten. Erst den Krabbenfond und dann mit einem Teil Fischbrühe hinzufügen.
Paprikapulver nach Gusto hinzufügen und Tomatenmark beigeben. Unter Rühren nach Bedarf mit Fischbrühe auffüllen. 5 Minuten vor Garzeitende des Reis die Garnelen der Masse hinzufügen.
Fertig garen und auf Tellern anrichten.
Heute mal aufgrund einer Fehlplanung ohne Parmesan. — mit Thorsten Terfort hier: Casa Altho.

Reis Fleisch im Omnia (Karsten S.)

 

 

Zutaten:

  • 1 Zwiebel
  • Je ½ rote , gelbe und Grüne Paprika
  • 2El neutrales Öl
  • 1El Ahornsirup oder Honig
  • 250g Hähnchenbrust
  • 125g Reis
  • 350ml Wasser
  • 1El Gemüse oder gekörnte Rinderbrühe
  • 3-4EL Ayvar (je nach Geschmack mild oder scharf, bei uns kommt fast immer der scharfe zum Einsatz)


Zubereitung:


Zwiebel und Paprika in Streifen oder Stücke schneiden
das Hähnchenfilet in ca. 2-3cm große Würfel schneiden
alles zusammen mit Öl und Ahornsirup (oder Honig) in einer Schüssel vermengen), Prise Salz dazugeben
in die Form geben
bei voller Flamme und geschlossenem Deckel ca, 12-15min garen
in der Zwischenzeit in kochendem Wasser die Brühe auflösen und den Ayvar unterrühren
dann den Reis auf die vorgegarten Hühnerbruststückchen geben und mit der Ayvar-Brühe aufgießen (Achtung!! Darauf achten, dass der Reis nicht in der Mitte in das Loch fällt, er Verbrennt sonst)
ca. 45 min auf kleinster Flamme kochen lassen
Wenn der Reis dann weich ist, ist auch der Rest gut!
Noch etwa 5-10 min mit offenem Deckel stehen lassen, dann auf die Teller geben und genießen.
Wir hatten in der scharfen Variante einen Grauburgunder aus dem Rheingau dazu.
Guten Appetit!

Paella mit Hühnerschenkeln (Christoph E.)

Zutaten:

Olivenöl

6 Knoblauchzehe

1 Zwiebel

500 g Garnelen

400 g Miesmuscheln (TK)

8 ungeschälte Garnelen

500 g Paellareis

5 Hühnerschenkel

Pfeffer, Salz, Safran

300 g Frutti di mare

1 L Hühnerbrühe

1 Handvoll Erbsen

1 Handvoll Paprika

Zubereitung:

.Zwiebel und Knofi in gutem Olivenöl glasig anschwitzen, dann den Reis ebenfalls dazu geben und etwas „glasieren“ lassen. Das habe ich in einer „tiefen“ Pfanne des Backblechs gemacht. Ca. 1 Liter Flüssigkeit (ich nehme ich dann Gemüse- oder Hühnerbrühe) dazu gießen. Im Backofen bei 200° durchköcheln lassen. Die Meerestierchen gebe ich dann dazu, ebenfalls den Safran. Safran hole ich auch beim Asiaten, mach dann so etwa 4 Päckchen a`0,2 Gramm da rein. Damit die Meerestierchen nicht zu trocken werden, gebe ich die erst nach 10 Minuten dazu. Ebenfalls die vorher angebratenen Hühnerkeulen. Nach weiteren 20 Minuten sollte die Flüssigkeit „aufgebraucht“ sein. Paprika und Erbsen ebenfalls hinzufügen.

Safranreis mit Kruste (Tadig) (Lidija M.)

 

Zutaten:

  • 2-3 Stück Kartoffeln geschält
  • 400 g Basmatireis
  • 3 EL Butter
  • 3 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Safranfäden

Zubereitung:

Den Reis ca. 8min in gesalzenem Wasser vorkochen. (Der Reis soll nicht gar sein.) Anschließend in ein Sieb abgießen und mit reichlich kaltem Wasser abschrecken. (Der Reis soll richtig kalt werden.)

Die Butter mit dem Olivenöl und den Safran Fäden in einem kleinen Topf zerlassen.

Die Kartoffeln schälen und in ca. 3mm dünne Scheiben schneiden. Den Boden einer beschichteten Pfanne mit ein wenig Olivenöl bestreichen und mit den Kartoffeln belegen.

Die Safranbutter über die Kartoffeln gießen und den Reis darauf schichten. Mit dem Stiel eines Kochlöffels einige Löcher in den Reis drücken und mit einem Deckel möglichst dicht verschließen.

Bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten braten.

Bei kleiner Hitze weitere 20-25 Minuten weiterbraten. Anschließend durch die Löcher im Reis prüfen ob eine Kruste entstanden ist. Sonst ggf. einige Minuten weiter braten.

Den Pfannenboden kurz in kaltes Wasser tauchen. Dadurch löst sich die Kruste vom Boden. Dann einen großen Teller oder eine Platte auf die Pfanne legen und die Tahdig stürzen.