Focaccia (Alfred W.)

Zutaten:

125 ml Olivenöl

2 feingehackte Knoblauchzehen

1 EL frischgehackter Thymian

1/2 EL frischgehackter Rosmarin

1/4 TL frischgemahlener Pfeffer

250 ml warme Milch

2 TL Zucker

1 Päckchen Trockenhefe

500 g Mehl

1/2 TL grobes Meersalz + Salz zum Garnieren

2 Zweige Frischer Rosmarin

Zubereitung:

In einer großen Pfanne Olivenöl, Thymian, Knoblauch, Rosmarin mischen und bei kleiner Flamme 5 Minuten anbraten. Pfanne beiseite stellen.

In einer Rührschüssel Milch und Zucker verrühren, Trockenhefe dazugeben und warten bis die Masse schäumt. Jetzt die Hälfte des Mehls, Salz und ein Viertel der Öl-Thymianmasse hinzufügen und verkneten. Wenn die erste Hälfte des Mehls gut eingearbeitet wurde, die 2. Hälfte des Mehls hinzufügen und weiterlebten, bis ein fester Teig entsteht.

Den Teig in eine gefettete Schüssel geben, abdecken und etwa eine Stunde gehen lassen.

Den Ofen auf 230 Grad vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen, bis er ca. 2 cm dick ist. Nochmal abdecken und 20 Minuten gehen lassen.

Anschließend den Teig auf ein gut gefettetes Backblech geben und mit den Fingern Vertiefungen in den Teig machen. In die Vertiefungen den Rest der Knoblauch/ThymianOlivenöl gießen und mit dem frischen Rosmarin und Salz dekorieren.

Nach 20 Minuten aus dem Backofen holen und ggfs. In Scheiben schneiden.

Bretonische Fischsuppe (Pedro G.)

Zutaten

  • 200g Seelachs in Würfel geschnitten
  • 3-4 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe oder 1/2 TL Knoblauchgrundstock
  • ca. 150g Fenchelknolle
  • ca. 100g Möhren
  • 1 Tomate
  • 20g Olivenöl
  • 50g Weißwein
  • 30g Pernod
  • 30g Noilly Prat
  • 1 L Fischfond
  • 200g Sahne
  • 1 Döschen Safranfäden, Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Muskatnuss
  • ´
  • Als Suppeneinlage:
  • 150g Fischfilet (Kabeljau, Lachs, Rotbarsch)
  • 8 Küchenfertige Garnelen
  • frischer Estragon zum Garnieren

Zubereitung:

Den Seelachs in kleine Würfel schneiden und zur Seite stellen. Die geviertelten Schalotten, Knoblauch, Fenchel- und Möhrenstücke in den Mixtopf geben und 3-4 Sekunden/Stufe 6 zerkleinern. Alles mit dem Spatel nach unten schieben. Das Olivenöl dazu geben und 5 Minuten/100°C/Stufe 1 dünsten. Safranfäden und Seelachs dazu geben und nochmal 2 Minuten/100°C/Stufe 1 dünsten. Die geviertelte Tomate, Weißwein, Pernod, Noilly Prat und den Fischfond auffüllen und 20 Minuten/100°C/Stufe 1 kochen.

Die Suppe etwas abkühlen lassen und dann ca. 1 Minute/Stufe 10 pürieren. Dabei mit einem Handtuch den Messbecher festhalten, damit keine heiße Suppe aus dem Mixtopf spritzt. Dann die Suppe durch ein feines Sieb passieren. Den Mixtopf kurz ausspülen und die passierte Suppe zurück geben. Sahne dazu geben, mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Zitronensaft abschmecken und nochmal 3-4 Minuten/100°C/Stufe 1 aufkochen.

In der Zwischenzeit die Garnelen kurz anbraten. Den Fisch für die Suppeneinlage in kleine Würfel schneiden und mit den Garnelen auf 4 Teller verteilen. Die heiße Suppe in die Teller füllen und mit klein geschnittenem Estragon und Baguette oder Toastbrot servieren.

Choucroute (Reiner G.)

Zutaten:

1 kg Sauerkraut

2 Möhren

2– 4 Zwiebeln

2Knoblauchzehen

4 Gewürznelken

4– 8 Wacholderbeeren

4 Lorbeerblätter

Frischen Thymian

Meeresalgen

schwarzer Pfeffer

0,5 l Gemüsebrühe (mancher nimmt auch Hühnerbrühe)

1 Flasche Riesling, trocken (auch Sylvaner, Pinot Gris, Crémant oder Champagner)

2 – 3 EL gutes Gänseschmalz

2 fingerdicke Scheiben geräucherter durchwachsener Speck

2 – 4 Räucherwürstchen, im besten Fall „saucisses de Montbéliard

2 – 4 Straßburger Knackwürstchen oder Ähnliches

500 -700 g geräucherte Schweineschulter (manche nehmen auch Kassler) Man kann auch geräucherten Schinken und Fleischwurst hinzufügen oder auch eine Schweinshaxe oder ein Eisbein, dies jedoch eher für Choucroute Royal

5 bis 6 festkochende Kartoffeln

Senf aus Dijon

Zubereitung:

Das Sauerkraut unter fließendem Wasser spülen und immer wieder in kleinen Portionen die Flüssigkeit ausgedrücken. Die beiden Möhren in Scheiben schneiden und andünsten. Die zwei Zwiebeln in feine Scheiben schneiden und in einen großen gusseisernen Topf mit 2 bis 3 Esslöffeln gutem Gänseschmalz anbräunen. Die Möhrenscheiben mit in den schweren Topf, auch ein Gewürzsäckchen mit dem Thymian und den ungeschälten zerdrückten Knoblauchzehen.

Eine Zwiebel mit Nelken und Lorbeerblättern spicken und mit in den Topf geben.

Nun eine Lage Sauerkraut, darauf die beiden dicken Speckscheiben, würzen mit Pfeffer und Salz, einen halben Liter trockenen Riesling angießen. Wenn das Sauerkraut richtig warm ist, das Fleisch auflegen und etwas eindrücken.


Zum Schluss kommen die geräucherten Würste hinzu.

Mit ca. ½ l Brühe aufgießen und ca. 45 Minuten mit geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze kochen lassen. Die Flüssigkeit muss man ab und zu kontrollieren und eventuell mit ein bisschen Wein oder Brühe ergänzen.

Die Knacker erst kurz vor Ende des Kochvorgangs hinzufügen, sie platzen leider sonst zu schnell. 

Die festkochenden Kartoffeln waschen und schälen und in Salzwasser 25 Minuten kochen. Am Ende dem Gericht beifügen. Gerne Dijon-Senf dazureichen.

Türkische Bohnen (Jens W.)

Zutaten:

1 kg grüne Bohnen frisch

1 Pfund Rindernett

2 Paprika

4- 5 Tomaten

1 kl. Dose Tomatenmark

2-3 mittelgroße Zwiebeln

Petersilie

Pfeffer, Salz

Zubereitung:

Zwiebeln mit Pfeffer und Salz unter das Mett mengen. Tomaten Häuten und würfeln, Paprikas in Streifen schneiden.

Fett in der Pfanne erhitzen, das Rindermett krümelig braten. Anschließend Tomaten, Paprika und Bohnen dazugeben, ggfs. Mit Wasser auffüllen und dann Tomatenmark und Petersilie beimischen.

2 Stunden ziehen lassen und dazu Sakzkartoffeln oder Nudeln servieren.

Käsesuppe (Christoph E.)

Zutaten:

1 Liter Gemüsebrüühe

500 g Sahneschmelzkäse

200 ml Sahne

2 Eigelb

Mondamin

300 g Rindergehacktes

1 Porreestange

Pfeffer, Muskat

4-5 Scheiben Toast

1 BUND Petersilie

Zubereitung:

Porreestange in schmale Ringe schneiden, Gehacktes und Porree in Öl anbraten. Die Brühe kochen, den Schmelzkäse mit einem Schneebesen unterrühren. Sahne, Eigelb, Muskat und Pfeffer erst verrühren und dann in die Brühe geben. Mit Mondamin andicken und dann das Hack mit dem Porree beifügen.

Toast mit Butter, evtl. Kräuterbutter oder Knoblauch bestreichen, in einer Bratpfanne rösten und anschließend mit der Petersilie auf die Suppe geben.

Spaghetti con Cavolo (Alexandra T.-S.)

Zutaten:

250 g Spaghetti oder Tagliatelle
1 Blumenkohl
1 gute Handvoll Rosinen
80 g Pinienkerne
2 gesalzene Sardellen
3 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Briefchen Safran
Salz
Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung:
Den Blumenkohl putzen und in kleine Röschen zerteilen, anschließend in Salzwasser weich kochen. Wasser aufbewahren.
Zwischenzeitlich Knoblauch und Zwiebeln schälen und würfeln, die Pistazienkerne kurz anrösten und die Rosinen in warmen Wasser einweichen. Die Sardellen in kleinere Stücke rupfen.
In einer Pfanne nun Zwiebeln, Knoblauch, Sardellen, Rosinen, Sardellen in Olivenöl anbraten.
Den nun weich gekochten Blumenkohl hinzufügen und durch kräftiges Umrühren den Blumenkohl in kleinste Teile zerkrümeln. Nun die Safranbriefchen öffnen und auf die Masse geben und kräftig umrühren. Dabei ggfs. mit Blumenkohlwasser Flüssigkeit bei Bedarf nachgiessen.
Die Spaghetti kochen und anschließend der Masse hinzufügen.

Steckrübeneintopf (Alexandra T.-S.)

Zutaten:

  • 600 g Steckrübe
  • 500 g Kartoffeln
  • 1 BUND Suppengemüse
  • 6 Mettwürstchen
  • 2 Zwiebelchen
  • Salz, Pfeffer, Wasser

Zubereitung:

Steckrübe großzügig schälen, Suppengemüse putzen, Kartoffeln schälen. Alles in ca. gleichgeordnet Stücke schneiden, die Mettwürstchen in breite Scheiben schneiden. Zwiebel schälen und halbieren.
In einem großen Topf aufsetzen und mit Wasser auffüllen, so dass alles gerade mit Wasser bedeckt ist. 45 Minuten köcheln lassen, salzen und pfeffern.

Lachs-Teriyake (Fiona J. W.)

 

Zutaten:

  • 4 Lachsschitten mit Haut
  • 3 EL Sake
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz
  • 20 g Ingwer
  • 50 ml milde Sojasauce
  • 1 TL Reisessig
  • 1 EL heller Sesam
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • Öl zum anbraten

Zubereitung:

Den Lachs mit einer Mischung aus 1 Esslöffel Sake und Zitronensaft einreiben, die Haut mit Salz bestreuen. Knoblauch und Ingwer feinreiben, mit Sojasauce, 2 Esslöffel Sake und Reisessig zu einer Sauce im Teriyake-Stil verrühren.
Den Sesam in einer Pfanne ohne Fett rösten, die Frühlingszwiebeln fein schneiden, beides beiseitestellen. Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, die Lachsschnitten darin auf der Hautseite 4 Minuten knusprig braten. Die Teriyake-Sauce in die Pfanne geben, aufkochen und die Lachsschnitten ca. 30 Sekunden darin schwenken. Lachs-Teriyake mit Frühlingszwieben und Sesam bestreuen.

Französisches Ratatouille (Reiner G.)

Zutaten:

  • 1 Aubergine
  • 1 Zucchini
  • 1 Flaschenkürbis (ersatzweise e. gelbe Zucchini)
  • 3 Romatomaten
  • Olivenöl
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 gelbe Paprika
  • 1 rote Paprika
  • 2 Dosen stückige Tomaten
  • 20 gehackte Basilikumblättchen
  • 200 ml Weißwein
  • Butterflocken 50 g
  • 2 EL frische Petersilie
  • 2 TL Thymian

Zubereitung:

3 Romatomaten in 1,5 – 2 mm dicke Scheiben schneiden und zur Seite stellen. Olivenöl in e. Pfanne erhitzen und 3 hauchdünn geschnittene Knoblauchzehen und Würfel von einer gelben Paprika und einer roten Paprika weich braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. 1 3/4 Dose stückige Tomaten zugeben und gut vermengen. bei abgeschaltetem Herd 8-10 gehackte Basilikumblättchen hinzufügen, durchrühren und glatt streichen.
Die Gemüsescheiben abwechslungsreich auf die Sauce schichten, mit Salz und Pfeffer würzen und bei 190 Grad abgedeckt für 40 Minuten in den Ofen. Dann Butterflocken und trockenen Weißwein zugeben und noch mal 20 Minuten aufgedeckt in den Ofen. Zum Schluss eine Kräutermischung aus gehacktem Basilikum (…8-10 Blättchen) 1TL geh. Knoblauch, 2 EL frisch geh. Petersilie und 2 TL geh. Thymian über das Ratatouille geben. Servieren.

Bunny Chow (Reiner G.)

Zutaten:

  • 1 Kastenweißbrot oder ein ganzes Toastbrot
  • 600 g Huhn von Schenkeln oder Brust, gewürfelt (…auch Lamm oder Rind)
  • 3 Knoblauchzehen zerdrückt und/oder fein gehackt.
  • 30 bis 40 mg Ingwer, frisch, fein gerieben
  • 2 TL fein gemahlener Kreuzkümmel.
  • 2 TL garam masala
  • 1 TL Koriander, fein gemahlen (…nur wer nicht schon garam masala verwendet)
  • 1TL Kurkuma (…nur wer nicht schon garam masala verwendet)
  • Chilipaste, wers scharf will oder Sambal Oelek nach Geschmack
  • Lorbeerblätter oder Curry Blätter
  • 20 ml Olivenöl
  • 1 Zwiebel oder 2 Schalotten, gewürfelt
  • Tomaten frisch gehackt oder 1 Dose von MUTTI, 410 g
  • 1 EL gehäuft vom Tomatenmark
  • Salz
  • gemörserter Pfeffer
  • Frischer Koriander für die Garnierung

Zubereitung:

In eine Schüssel geben wir Joghurt, ca 150 bis 200 g, den Knoblauch, Ingwer – geschält geraspelt, Kreuzkümmel, garam masala, Currypulver und mischen was das Zeug hält, bis es eine homogene Creme wird. Dort hinein heben wir das Hühnerfleisch unter und schauen, dass es gut mit der Marinade bedeckt ist.

Wer es scharf mag gibt noch Chilipaste oder Sambal Oelek dazu, vor dem Huhn.

Handtuch drauf oder Küchentuch, ab in den Kühlschrank für mindestens 2 Stunden.

Olivenöl in der schweren, gußeisernen Pfanne erhitzen und Knoblauch mit der Zwiebel oder Charlotte ;o) 3 bis 4 Minuten sanft anbraten, aber nix anbrennen lassen – eher nur leicht jenseits von glasig.

Hühnerfleisch mit der Marinade aus dem frisch gereinigten und abgetauten Kühlschrank nehmen, rein damit und gut verrühren in der Pfanne, vier bis fünf Minuten köcheln lassen.

Die Tomaten und den Löffel mit dem Mark hinzufügen.

Curryblätter und/oder Lorbeerblätter reinsegeln lassen und bei geringer Hitze (3 -4 ) 10 Minuten köcheln lassen. Gegen Ende noch ca. einen Drittel Block Butter dazugeben und mitschmelzen.

Das Kastenweißbrot schneiden wir in drei gleichen Teilen quer durch, und höhlen es aus, 1 cm Wand und Boden sollte rundum stehen bleiben und Löcher sind zu vermeiden – sonst läufts raus. In Kapstadt serviert man die Brotkrume mit dem Bunny Chow, normal wird erst mal mit dem „teigenen Abraum“ aus der Tiefbohrung das Curry aufgesogen und mit den Fingern gegessen, dann löffelt man den Rest raus und isst die Hülle nach und nach mit.

Mit dem Curry wird das ausgehöhlte Brot aufgefüllt, Koriander obenauf und sehr gut isst man frisches Gemüse wie Cocktailtomaten, geraspelte Möhren, Erbsen o.ä. dazu.

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